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Skiausrüstung pflegen und im Sommer richtig lagern

Skipflege:

Ist die Saison zu Ende, solltet ihr unbedingt Zeit in die Pflege eurer Ski und Wintersportausrüstung investieren. Der erste Schritt sind dabei Reparaturarbeiten. Bessert Schäden an euren Ski aus und bereitet die Kufe bereits für den nächsten Winter vor. Ihr könnt dafür die Hilfe eines Profis in Anspruch nehmen, der euch die Komplettpflege mit Wachsen anbietet, oder aber euch mithilfe unseres Video-Tutorials selbst um die Skipflege kümmern:

Pflege der Skibindungen:

Zuerst reinigt ihr die Bindungen mit sauberem Wasser und entfernt allen Schmutz, der sich angesammelt hat. Danach geht es dann um die Gretchenfrage: Bindungen lösen oder nicht, bevor ihr die Ski ins Sommerquartier räumt?

Einige Marken raten dazu, die Bindungen nicht zu lockern (wie Salomon, zum Beispiel). Der Logik nach erscheint ein Lockern jedoch sinnvoll, weil ihr so die Lebensdauer der Bindungen erhöht.

Solltet ihr die Bindungen lösen wollen, dann geht am besten wie folgt vor: Notiert euch die verschiedenen Einstellungen und schraubt sie dann bis zur kleinsten Zahl des Anschlags und des Fersenteils.

Vergesst aber vor allem nicht, die richtigen Werte wieder einzustellen, sobald der Winter naht. Die Hersteller empfehlen grundsätzlich, vor jeder Saison eure Bindungen von einem Profi checken zu lassen - der Sicherheit wegen.

Wie die Ski im Sommer aufbewahren?

Damit eure Ski keinen Schaden nehmen, ist es wichtig, dass ihr sie über den Sommer an einem wohltemperierten und trockenen Ort aufbewahrt. (Scheunen oder Garagen sind zum Beispiel in der Regel zu feucht.) Ihr könnt auch den Skisack leicht öffnen, um für eine gewisse Luftzufuhr zu sorgen und so zu verhindern, dass die Metallkanten rosten.

Sollte euer Ski doch ein wenig Rost ansetzen, müsst ihr nicht gleich in Panik verfallen. Nach den ersten Abfahrten oder beim ersten Schleifen der Kanten verschwindet dieser wieder.

Und falls ihr eure Ski besonders sorgsam behandeln wollt, dann stellt sie aufrecht hin und lagert sie unabhängig voneinander.

Wie solltet ihr eure Tourenski-Ausrüstung im Sommer lagern?

Die Pflege der Skifelle:

Im Laufe der Saison ist es wichtig, dass ihr eure Skifelle nach jedem Ausflug immer schön trocknen lasst, bevor ihr sie wegpackt.
Wie ihr sie dann im Sommer lagert, hängt vom Skifell-Typ ab:

Lagerung von klebefreien Skifellen/Adhäsionsfellen:

Legt die Skifelle mit der Unterseite aneinander und verpackt sie in die Tasche, um so zu verhindern, dass Staub das Klebesystem beschädigt.

Lagerung klassischer Skifelle mit Kleber:

Klebt die Skifelle auf das Netz, das dafür vorgesehen ist, um so zu verhindern, dass der Kleber während des Sommers austrocknet. Packt die Skifelle dann in die dafür vorgesehene Tasche, damit kein Staub das Klebesystem beschädigt.

Wie pflegt ihr eure Tourenski-Bindungen?


Für jede Marke und jedes Modell gibt es verschiedene Pflegetipps für den Sommer.

Am besten, ihr säubert eure Skibindungen zunächst und entfernt so viel wie möglich Staub und Dreck, bevor ihr die Bindungen verstaut (ihr findet auch in den Gebrauchsanweisungen eurer Bindungen nützliche Hinweise).

Die meisten Hersteller empfehlen, die Bindung in den Ride-Modus zu stellen, um Druck wegzunehmen.


Wie bewahrt ihr eure Skischuhe den Sommer über auf?


Ganz wichtig ist, dass ihr eure Skischuhe gut trocknet, bevor ihr sie über einen längeren Zeitraum verstaut. Nehmt am besten die Innenschuhe eine oder zwei Nächte lang aus der Schale (so lange, bis sie komplett trocken sind).

Wir empfehlen euch, sie danach den Sommer über wieder in die Schale zu stecken und die Schnallen der Schuhe zu schließen (die erste Raste genügt).

So verhindert ihr, dass sich die Schalen verformen. Das ist zugleich der richtige Moment, um zu prüfen, ob die Fersenbesätze eurer Schuhe nicht zu stark abgenutzt oder gebrochen sind.

Was gilt es bei der Skikleidung zu beachten?

Das Saisonende ist der passende Moment, um eure Skikleidung mal wieder richtig zu reinigen. Auf den Skistationen findet ihr in der Regel Spezialisten, die genau wissen, worauf es bei der Reinigung eurer Funktionskleidung ankommt. So verhindert ihr, dass ihr böse Überraschungen erlebt. Falls ihr eure Skikleidung selbst reinigen wollt, dann achtet darauf, dafür das passende Waschmittel zu verwenden, das extra für solche Art Kleidung gedacht ist (Nikwax, Nst, Collonil), und außerdem die Beschreibung für jede Membran genau zu lesen.

Das Grundvorgehen ist eine möglichst sanfte Maschinenwäsche ohne irgendwelche Zusätze oder Weichspüler. Und auch in den Trockner gehört eure Skikleidung nicht.

Die Spezialwaschmittel sorgen dafür, dass der Stoff eurer Kleidung während des Waschgangs imprägniert wird. Ihr könnt im Anschluss eure Kleidung auch mittels spezieller Sprays imprägnieren.


Wie bewahrt ihr euren Helm und eure Skibrille den Sommer über auf?

Dabei gibt es nicht wirklich etwas Besonderes zu beachten. Skihelm und Skibrille sollten ganz einfach in ihren Taschen in einem Schrank geschützt vor dem Sonnenlicht aufbewahrt werden.

Allerdings ist das Saisonende der richtige Moment, um zu prüfen, ob der Helm noch in Ordnung ist und sich kein Riss in der Schale gebildet hat. Das Gleiche gilt natürlich auch für eure Skibrille.


Der Sicherheitsausrüstung besondere Beachtung schenken:


Welcher Vorkehrungen bedarf es bei der Lagerung des Lawinenairbags?


Da jedes Modell anders ist, empfehlen wir euch, die Gebrauchsanweisung eures Lawinen-Airbags zu beachten.
Die Grundpflege und die Prüfung der Gasflaschen geschieht dabei in der Regel zu Beginn einer Saison, samit ihr euch sicher sein könnt, dass ihr in aller Sicherheit unterwegs seid.

Die Hersteller bieten dabei zunehmend Prüfgeräte an, die ihr direkt bei euch zu Hause verwenden könnt (Kartuschen mit Druckmesser oder Gewichtsmesser). Ihr könnt euren Lawinenairbag aber natürlich auch zu einem Profi bringen und ihn dort für euch prüfen lassen.

Welche Pflege benötigt ein LVS-Gerät am Ende der Saison?


Nehmt zunächst die Batterien aus dem Gerät heraus, damit diese sich nicht entladen oder oxydieren. Räumt das LVS-Gerät danach an einen trockenen Ort. 

Informiert euch über mögliche Updates für euer Gerät. Die meisten Marken schicken eine Mail, um euch daran zu erinnern.