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Lawinensonden

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Ladevorgang läuft...

Hilfe beim Kauf einer Lawinensonde für eure Gebirgs-Sicherheitsausrüstung

Egal ob ihr euch eher im Freeride oder im Freetouring zu Hause fühlt: Die Lawinengefahr ist die gleiche. Ihr müsst also stets vorsichtig sein und die notwendige Sicherheitsausrüstung fürs Gebirge mit euch führen. Allen voran zählen dazu drei Elemente, die ein absolutes Muss darstellen: das Lawinenverschüttetensuch-Gerät oder kurz LVS-Gerät, eine Schaufel und natürlich eine Lawinensonde. Mit diesen drei Dingen könnt ihr, so ihr damit umzugehen wisst, bei einem Unglück schnell handeln und seid auch selbst bestmöglich geschützt.

Welche Lawinensonde ist die richtige?

Wenn es etwas gibt, das im Grunde immer und überall passt, dann ist es die Lawinensonde. Das Grundprinzip ist stets das gleiche, egal welche Marke ihr wählt. Die Lawinensonde besteht aus mehreren Metallstäben, die mit einer Kordel verbunden sind. Ist sie erst einmal ausgeklappt, gleicht die Sonde einer langen, steifen Stange, die durch das Kabel in der Mitte zusammengehalten wird. Die Längen der Sonden variieren zwischen etwa 2 und 2,70 Metern. Wenn ihr vor der Wahl steht, dann empfehlen wir euch, lieber eine möglichst lange Sonde zu kaufen, denn man weiß ja nie. Und wegen ein paar Gramm Gewichtsersparnis in eurem Gepäck solltet ihr nicht an der Länge sparen.

Denkt an euer Sicherheits-Set

Wenn ihr eure Sicherheitsausrüstung zusammenstellt, könnt ihr die verschiedenen Elemente einzeln kaufen. Denkbar ist aber auch ein Komplett-Set, in dem die großen Markenhersteller eine Sonde, eine Schaufel und ein LVS-Gerät für euch bereithalten. Die Unterschiede zwischen den Einsteiger-Sets und den teureren Sets liegen vor allem im Bereich des LVS-Geräts. Die günstigen Sets sind mit einem einfachen und intuitiv bedienbaren LVS-Gerät ausgestattet, die hochwertigeren Sets verfügen dagegen über ein LVS-Gerät der neuesten Generation mit modernster Technik. Je teurer ein Set, desto eher findet ihr darin auch statt einer Plastikschaufel eine Aluminiumschaufel, die robuster ist. Bei den Lawinensonden hingegen sind die höherwertigen Modelle schlicht ein wenig leichter und bestehen aus kürzeren Stäben, damit ihr sie praktischer verpacken könnt.

Wie verwendet ihr eine Lawinensonde?

Wenn ihr das Opfer erst einmal mithilfe des LVS-Geräts lokalisiert und zudem die Sonde zusammengesteckt habt, müsst ihr schrittweise und gewissenhaft vorgehen. Von der Mitte des Kreuzes aus, das ihr mit dem LVS-Gerät gezeichnet habt, tastet ihr euch in 30-cm-Abständen spiralförmig vor. Diese Methode ist die effizienteste. Die Markierung an der Sonde zeigt euch an, wie tief das Opfer verschüttet ist. Von nun an bleibt nur eines: schaufeln, schaufeln, schaufeln. Das ist der härteste Teil der Arbeit, aber dieser muss so schnell wie möglich vonstatten gehen. Falls ihr mehrere Helfer seid, dann wechselt euch ab. Schaufelt dabei das Loch V-förmig frei. Ein Tipp noch: Übt am besten vor dem Winter. Im Ernstfall kann das hilfreich sein.

Bevor ihr nun also in die Berge aufbrecht, solltet ihr unbedingt noch einen Blick auf unsere Lawinensonden in unserem Sicherheitsbereich werfen.