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Snowboard-Bindungen

Welche Snowboard-Bindung ist die richtige?

Man unterscheidet zwei große Arten von Snowboard-Bindungen: die Heckeinstiegs-Bindungen und die klassischen Bindungen. Die eine Variante ist dabei nicht mehr oder weniger gut als die andere. Es hängt einfach von den Vorlieben des Einzelnen ab. Der Heckeinstieg ist sehr praktisch und ermöglicht es euch, genauso schnell wie die Skifahrer den Stiefel in die Bindung zu setzen. Die Marke Flow hat in diesem Bereich echte Pionierarbeit geleistet. Die klassische Bindung ermöglicht eine etwas persönlichere Anpassung der Bindung. Solltet ihr euch nicht entscheiden können, dann wählt einfach beides, also Heckeinstieg und klassisch. Schaut euch in unserem Sortiment um und findet eure Snowboard-Bindung für Herren, Snowboard-Bindung für Damen und Snowboard-Bindung für Kinder.

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Die Bedeutung einer guten Snowboard-Bindung wird von vielen Fahrern leider häufig übersehen. Dabei stellt sie erst die Verbindung zwischen euch als Fahrer und eurem Board her. Sie ist ein bisschen das, was das Lenkrad im Auto ist: Ihr habt ihr es zu verdanken, dass ihr das Snowboard steuern und bei Bedarf auch ganz schnell anhalten könnt. Unterschätzt sie also nicht! Und selbst wenn die Bindungen sich untereinander sehr ähneln, so gibt es doch wichtige Unterschiede. Eine gute Bindung muss drei grundlegende Dinge leisten: Sie muss bequem sein, präzis und funktionell. Je hochwertiger die Bindung, desto leistungsstärker die verwendeten Materialien, desto komfortabler, robuster und auch leichter ist sie. Unterschiede gibt es etwa bei der Dicke des Strap und der Reaktionsfähigkeit der Carbon-Baseplate. Ihr habt also die Wahl. Selbstverständlich hat euer Fahrstil Einfluss auf die Bindungswahl. Freestyler suchen eher nach einer flexibleren und komfortablen Bindung, während Freerider in Richtung Steifigkeit und Reaktionsstärke schielen. Während Komfort und Performance sich direkt auf den Preis auswirken, ist das beim Thema Funktionalität komplizierter. Darunter versteht man den Nutzungskomfort, also die Straps und vor allem das Einstiegssystem, also klassisch oder Heckeinstieg. Sobald ihr euch für ein Bindungspaar entschieden habt, müsst ihr es nur noch auf eurem Snowboard einstellen.

I) Wie stellt ihr eure Snowboardbindung richtig ein?

Anders als Skibindungen haben Snowboardbindungen keinen Auslöser: Falls ihr stürzt, werden eure Schuhe also nicht ausgeklinkt. Um schwere Verletzungen zu verhindern, müsst ihr daher eure Bindungen exakt einstellen. Das geschieht in mehreren Schritten:

1) Mein Standbein herausfinden: Goofy oder Regular?

Falls ihr noch nie auf einem Snowboard gestanden habt, gibt es einen ganz einfachen Trick, wie ihr herausfinden könnt, welches euer Standbein ist und somit auf dem Snowboard vorn stehen sollte. Bittet einen Freund, euch leicht von hinten zu schubsen: Das Bein, das ihr nach vorn bewegt, um euch abzufangen, ist euer Standbein. Setzt ihr euren rechten Fuß nach vorn, seid ihr "Goofy", setzt ihr den linken Fuß, dann seid ihr "Regular".

2) Wählt eure Position je nach eurem Fahrstil:

Beim Snowboard gibt es drei Grundpositionen:

    a) Die Position "/ /"

    Beide Füße stehen parallel, sind aber in Richtung Hang gerichtet. Diese Position ist für alle jene, die die Geschwindigkeit und schnelle Abfahrten lieben.

    b) Die Position "| /"

    Der vordere Fuß steht etwa im 15-Grad-Winkel in Richtung Hang und der hintere Fuß senkrecht zum Brett, also im Winkel von 0 Grad. Diese Position empfiehlt sich für Anfänger und all jene, die nicht so engagiert die Piste hinunterrauschen.

    c) Die Position "\ /"

    Die Entenfuß-Position. Für Anfänger geeignet, weil sie so ein Gefühl fürs Gleichgewicht bekommen, und zugleich von Freestylern praktiziert, weil es leichter ist, bei Sprüngen, Spins und Co. die Balance zu halten.

3) Die Einstellungen:

    a) Stance (Abstand zwischen den Bindungen)

    Der Wert ist essentiell, um die Kontrolle über das Board zu behalten. Den Abstand zwischen den Bindungen berechnet ihr dabei folgendermaßen:

    • eure Größe (cm) x 0,32 = X für Männer (+/- 2 cm)
    • eure Größe (cm) x 0,3 = X für Frauen (+/- 2 cm)

    Falls das Board so groß ist wie ihr, befindet sich die Optimalposition für die Bindungen häufig zentral. Allerdings klappt das nicht bei jedem so.

    b) Der Bindungswinkel

    Der Winkel des hinteren Fußes ist immer geringer als der des Vorderfußes (etwa um die Hälfte). Je größer der Winkel ist, desto schneller erfolgt die Energieübertragung vom Fuß aufs Board. Grundsätzlich ist es jedoch schwierig, eine Idealeinstellung zu definieren. Jeder Fahrer findet mit der Zeit selbst heraus, wie die für ihn optimale Einstellung ist. Für Anfänger sind 15 bis 21 Grad auf dem Vorder- und 0 Grad auf dem Hinterfuß nicht die schlechteste Wahl. Je nachdem, was ihr vorhabt, können die Werte aber variieren:

    • Freestyle/Park: vorn 15° bis 18° / hinten -9° bis 15° / Bindung auf dem Board zentriert montiert
    • Freeride/Pulverschnee: vorn 18° bis 30° / hinten 5° bis 15° / Bindungen auf dem Board nach hinten versetzt
    • Allround: vorn 15° bis 21° / hinten -5° bis 5° / Bindungen zentriert auf den Einsätzen

    c) Position auf dem Board:

    Die Bindungen sind in Bezug auf das Board nicht zwangsläufig symmetrisch ausgerichtet. Etwas zurückgesetzte Bindungen erhöhen die Kontrolle auf Pulverschnee und das Gleiten, während eine zentrierte Position die Kontrolle beim Freestyle verbessert. So stellt ihr das ein:

    • 0 bis 1 cm nach hinten versetzt beim Freestyle
    • 1 bis 4 cm nach hinten versetzt beim Freeride
    • 0 bis 2 cm nach hinten versetzt beim Alpin

II) Extras:

Arnaud, unser Snowboard-Spezialist, gibt euch auf unserem Youtube-Kanal weitere Tipps: https://www.youtube.com/user/Glisshop

III) Tipps von Glisshop:

  • Alle Einstellungen sollen dazu beitragen, eure Performance zu verbessern. Je nach eurem fahrerischen Niveau und eurem Stil müssen die Werte angepasst werden.
  • Vorsicht ist angeraten bei extremen Positionen, die oft unbequem und manchmal auch ziemlich gefährlich für euren Körper sind.
  • Unsere Mitarbeiter beantworten gern eure Fragen (unsere Kontaktdaten findet ihr am Ende dieser Seite).