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Klettern und Alpinismus

Warum auf Berge klettern?

Klettern und Alpinismus bzw. Bergsteigen sind zwei sportliche Arten, die Berge zu erklimmen. An einer Felswand entlangzuklettern oder die Hänge bis zu einem Gipfel hinaufzusteigen haben einige Dinge gemein: die Freude, in der Natur zu sein, den Lärm der Stadt hinter sich zu lassen, den Stress des Alltags zu vergessen. Einen Berg zu bezwingen erfordert einiges Engagement, einen gewissen Mut zum Risiko, körperliche Anstrengung und Abenteuerdrang. Auch kommt es darauf an, Vorsicht walten zu lassen, sich Wissen und technische Kenntnisse anzueignen, Erfahrung zu sammeln. So könnt ihr neue Spots entdecken, euch von der Schönheit des Panoramas auf den Gipfeln schier überwältigen lassen und die frische Luft genießen, die ihr so nur in der Höhe einatmen werdet. Zugleich verstärkt ihr beim Klettern und beim Bergsteigen bestehende Verbindungen mit euren Weggefährten, trefft neue Leute und stellt euch gemeinsam Herausforderungen, bei denen ihr überrascht sein werdet, dass ihr sie meistert. Denn beim Klettern überwindet ihr Grenzen, setzt euch immer neue Ziele und entwickelt eure körperlichen und mentalen Fähigkeiten stetig weiter. Klettern und Alpinismus haben eine ganze Menge gemein - aber wir werden weiter unten auch die Unterschiede herausarbeiten.

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Wo liegt der Unterschied zwischen Klettern und Alpinismus?

Das Klettern ist eine Disziplin, die sich schon von Kindesbeinen an betreiben lässt, und zwar indoor genauso wie outdoor. In der Kletterhalle wird am Block oder an Kletterwänden geklettert, die mit lauter Griffen für Hände und Füße bestückt sind. Im Freien könnt ihr an speziell ausgestatteten Kletterwänden klettern, doch beliebt sind vor allem natürliche Kletterorte: Felsblöcke oder Felswände, die häufig mit Sicherungspunkten versehen sind, an denen ihr euch für den Fall eines Sturzes absichern könnt.

Indoor-Klettern erlebt im Moment einen regelrechten Boom. Ihr braucht dafür relativ wenig Material. Im Grunde genügen Kletterschuhe, um an den Blöcken in der Kletterhalle zu klettern. Für die Kletterwände benötigt ihr überdies mindestens ein Seil, einen Klettergurt und eventuell Express-Sets, wenn die Wände nicht bereits entsprechend bestückt sind. Fürs Klettern am Fels unter freiem Himmel braucht ihr neben Kletterschuhen auch noch ein oder mehrere Crash Pads. Dabei handelt es sich um mehr oder weniger dicke Matten, die einen möglichen Sturz abdämpfen. Wollt ihr richtige Felswände im Freien beklettern, wird die Materialliste schon länger: Zusätzlich zu euren Kletterschuhen gehören Seile und ein Klettergurt, Felshaken, Felsschrauben, Klemmgeräte, Sicherungsgeräte, Karabiner, Seilschlingen, Gurte, Abseilsysteme usw. in die Ausrüstung. Sehr wichtig: Ihr solltet einen Helm tragen, der euch vor eventuellem Steinschlag schützt.

Und dann gibt es auch noch eine Form des Kletterns, die sich auf das Wesentliche beschränkt: das Free-Solo-Klettern. Sehr erfahrene Kletterer nehmen dabei Felsen oder Kletterrouten in Angriff, ohne sich durch Seile oder anderes Sicherungsmaterial zu sichern. Ausgestattet sind sie allein mit ihren Kletterschuhen und einem Magnesiabeutel. Die Gefahr, die dieser Form des Kletterns innewohnt, ist ihnen bewusst: Free Solo kann sehr schnell tödlich enden. Zudem gibt es auch Gletscherklettern, bei dem ihr vereiste Wasserfälle besteigt. Dafür braucht es wiederum sehr spezielles Material: angepasste Seile, Steigeisen, Eispickel, Eisschrauben usw.

Der Alpinismus, das Bergsteigen also, ist zu 100 % eine Outdoor-Aktivität. Das Ziel dabei: Auf autonome Art und mithilfe einer sehr spezifischen Ausrüstung soll der Gipfel eines Berges bestiegen werden. Bergsteiger sind für gewöhnlich in hohen Höhenlagen unterwegs, in der Regel im Hochgebirge. Die Grenze zwischen Mittelgebirge und Hochgebirge wird gemeinhin bei 2500 Metern gezogen. Während Alpinismus durchaus mit Bergwandern verglichen werden kann, erfordert diese Disziplin doch einen deutlich stärkeren Körpereinsatz, was mit der Umwelt zusammenhängt, in der sich der Bergsteiger bewegt und die häufig mit großen Herausforderungen aufwartet: felsiger Boden, Kanten, Felsspalten, Schnee, Eis...

Klettern ist mitunter Bestandteil des Bergsteigens. Mal kann es dabei darum gehen, sich einen Weg über eine Felspassage zu bahnen, mal darum, eine Felswand zu überwinden, die vor einem auftaucht und teilweise oder komplett mit Schnee und Eis bedeckt ist. Während die Gefahren, die beim Klettern lauern, überschaubar sind - sieht man vom Free Solo ab - so ist das beim Alpinismus anders. Im Hochgebirge lauern eine Menge Gefahren, die in erster Linie mit der Höhenlage und den Witterungsänderungen zusammenhängen, die sehr plötzlich auftreten und überaus extrem sein können. Das Risiko ist ein Grundfaktor beim Alpinismus, der von Anfang an beachtet werden muss. Aus diesem Grund lautet eine Grundregel beim Bergsteigen: Nichts darf dem Zufall überlassen werden.

Welche unterschiedlichen Varianten des Kletterns gibt es?

Bouldern

Gebouldert wird in der Kletterhalle oder im Freien. Indoor sind die Kletterwände, die wie recht kurze Kletterrouten (maximal 5 Meter Höhe) aussehen, mit verschiedenen Griffen versehen, die zahlreiche Möglichkeiten bieten, seinen eigenen Weg zu finden. Man kann den Griffen einer einzigen Farbe folgen, die häufig die verschiedenen Schwierigkeitsgrade angeben.

Kletterroute

Dieser Art des Kletterns lässt sich indoor oder in der Natur nachgehen. Es handelt sich um Kletterrouten, die in einem Zug bezwungen werden - anders als beim Mehrseillängen-Klettern, bei dem es Übergänge zwischen einzelnen Kletterrouten gibt. In der Kletterhalle sind die Kletterrouten mit Griffen für Hände und Füße bestückt. Im Freien können Felswände mit Ankerpunkten vorbestückt sein, an denen sich der Kletterer auf seinem Weg nach oben absichern kann.

Mehrseillängen-Klettern

Beim Mehrseillängen-Klettern oder Multi-Pitch Climbing werden mehrere Kletterrouten beschritten. Sie sind nacheinander angeordnet und zwischen ihnen befinden sich Standplätze, an denen sich ein Kletterer anseilen kann, um einen zweiten Kletterer zu sichern.

Technisches Klettern

Bei dieser Disziplin wird an einer Felswand geklettert, die nicht vorbestückt ist, bei der der Kletterer also Hilfsmittel wie Haken, Schrauben, Klemmgeräte, Seilrollen usw. verwendet und im Zuge seines Voranschreitens am Fels anbringt. So kann er sich voranarbeiten und gleichzeitig sichern.

Freiklettern

Das Freiklettern wird in der Kletterhalle oder im Freien an bestückten oder unbestückten Felswänden praktiziert. Anders als beim Technischen Klettern erfolgt das Klettern allein kraft der Arme und Beine des Kletterers. Ankerpunkte und Sicherungsmaterial erfüllen nur einen einzigen Zweck: Sie sollen die Sicherheit des Kletterers im Falle eines Sturzes garantieren.

Speedklettern

Speedklettern ist inzwischen sogar eine olympische Disziplin. 2 Kletterer treten dabei an zwei identischen Wänden, die nebeneinander aufgebaut sind, gegeneinander an. Die Wände sind in der Regel 10 oder 15 Meter hoch. Die Sportler müssen schnellstmöglich den Gipfel der Wand erreichen. Beide Wände sind dabei stets völlig identisch, besitzen dieselben Griffe und die gleiche Wandneigung.

Free Solo

Free-Solo-Klettern ist ausschließlich erfahrenen Klettern vorbehalten, denn es erfolgt ohne jegliche Ausrüstung an hohen Felsen oder an Häuserfassaden. Beim Free Solo bedarf es eines extrem hohen körperlichen Einsatzes - und bei einem Sturz ist die Gefahr zu sterben oder sich schwer zu verletzen wirklich hoch.

Deep Water Soloing

Das Prinzip ist das gleiche wie beim Free Solo, denn auch das Deep Water Soloing erfolgt ohne Sicherungsmaterial, jedoch in etwas geringeren Höhen. Und: Bei einem Sturz fällt der Kletterer ins Wasser. Erreicht der Kletterer den Gipfel, endet das Deep Water Solo in der Regel aber auf dieselbe Weise: Der Kletterer springt ins Wasser.

Eisklettern

Auch Gletscherklettern genannt, ist Eisklettern eine sportliche Disziplin, der ihr ausschließlich im Winter nachgehen könnt. Ihr klettert dabei einen vereisten Wasserfall rauf und greift auf Hilfsmittel wie Eispickel und Steigeisen zurück.

Drytooling

Angelehnt an das Eisklettern lässt sich das Drytooling ganzjährig ausüben - und zwar an Felswänden mithilfe von Eispickeln und Steigeisen. Das Drytooling hat dabei nicht wenige Kritiker, da hierbei die Felswände sehr stark angegriffen werden.

Material fürs Klettern

Unverzichtbar: Kletterschuhe

Wenn ihr klettern wollt, braucht ihr Kletterschuhe. Diese schützen eure Füße vor Abschürfungen und Stößen, wenn ihr klettert. Zudem sorgen Kletterschuhe für einen guten Griff an der Kletterwand in der Kletterhalle und draußen an natürlichen Felsen. Sie gehören zu eurer Funktionsausrüstung und sollten sehr sorgfältig ausgewählt werden, damit ihr euch in ihnen sicher und wohlfühlt.

Ebenso wichtig beim Alpinismus wie beim Klettern: der Helm

Auch wenn ihr keine Kletterprofis oder erfahrene Bergsteiger seid, so könnt ihr euch sicher denken, wieso ein Helm wirklich wichtig ist. Er verhindert mehr oder weniger schwere Verletzungen, wenn ihr etwa mit dem Kopf gegen eine Felswand schlagt oder wenn es zu Steinschlag kommt. Es handelt sich also um ein Grundelement eurer Sicherheitsausrüstung, auf die kein Kletterer, kein Bergsteiger und kein Skiwanderer verzichten sollte. Kletterhelme und Alpinismushelme sind dabei eher leicht, um euch bei eurem Aufstieg nicht zu stören.

Klettergurt

Klettergurte gibt es in verschiedenen Versionen: Hüftgurte, Brustgurte und Komplettgurte. Beim Klettern braucht ihr einen Hüftgurt, der aus Beinschlaufen und einem Hüftgürtel besteht. Sowohl in der Kletterhalle als auch draußen kommen diese Hüftgurte zum Einsatz. Sie sind mit dem Seil verbunden und sichern so den Kletterer, indem sie ihn bei einem Sturz abfangen. Komplettgurte hingegen sind heutzutage beim Klettern kaum noch verbreitet, da sie bei Stürzen - die beim Klettern nun einmal dazugehören - eher hinderlich sind.

Zubehör fürs Klettern: Seile, Klemmgeräte, Karabiner...

In der großen Familie der Ausrüstungsgegenstände fürs Klettern findet ihr allerlei Zubehör. Zuerst zu nennen sind natürlich die Seile, die sehr unterschiedlich sein können. Die Einfachseile werden sowohl indoor als auch outdoor am häufigsten verwendet. Die Doppelseile bzw. auch Halbseile kommen outdoor beim Mehrseillängen-Klettern zum Einsatz. In der Regel setzen sie auf zwei verschiedene Farben, damit ihr sie nicht durcheinanderbringt. Zwillingsseile wiederum werden beim Klettern immer weniger genutzt, spielen aber beim Bergwandern noch immer eine große Rolle.

Ob ihr noch zusätzliches Material braucht, hängt von der Kletterdisziplin ab, die ihr betreibt. Seid ihr nur in der Kletterhalle unterwegs, braucht ihr weniger Ausrüstung als beim Klettern unter freiem Himmel. Zum möglichen Zubehör für Kletterer, die sich an Felswänden entlanghangeln, gehören Haken, Schrauben, Klemmgeräte, Karabiner, Express-Sets, Seile, Gurte, Sicherungsgeräte usw.

Ausrüstung für Alpinismus und Skibergsteigen

Das benötigte Material auszusuchen gehört zur Vorbereitung einer Bergtour dazu. Denn die richtige Ausrüstung garantiert eure Sicherheit. Nichts ist schlimmer, als mit Material aufzubrechen, in das ihr kein Vertrauen habt. Der Eispickel ist dabei sicherlich das Symbol fürs Bergsteigen, doch darüber hinaus braucht es noch jede Menge anderes Zubehör, um im Hochgebirge möglichst sicher unterwegs zu sein. Bevor ihr euch ans große Einkaufen macht, solltet ihr Antworten auf einige wichtige Fragen finden, um zu erfahren, was unbedingt in euren Rucksack gehört. Je nach euren Zielen und der Art der Aktivität variiert die Materialzusammenstellung: Karabiner, Seile, Steigeisen, Eisschrauben, Klettergurt usw. Und auch innerhalb der verschiedenen Zubehörklassen gibt es große Unterschiede. Damit ihr beim Bergsteigen und beim Tourenski möglichst effizient vorankommt, möchten wir euch im Folgenden einige Tipps geben:

Den richtigen Eispickel auswählen

Der Eispickel ist beim Alpinismus in zahllosen Situationen nützlich. Ihr könnt euch damit auf dem Gletscher inmitten von Felsspalten voranarbeiten, indem ihr die Haue ins Eis oder in den Schnee stoßt. Auf der anderen Seite findet ihr eine Schaufel oder einen Hammer. Die Schaufel ist ideal, um Stufen ins Eis zu schlagen, während ihr mit dem Hammer Felshaken ins Eis hauen könnt. Wichtig ist das Gewicht des Eispickels, denn ihr müsst ihn schließlich in eurem Rucksack mit euch herumtragen - und jedes Gramm weniger bedeutet auch mehr Kraft für anderes. Leichte Eispickel wiegen weniger als 300 Gramm und lassen sich ganz einfach am Rucksack befestigen. Diese Art des Eispickels kann, wenn in der richtigen Länge gewählt, auch als eine Art Stock dienen. Wenn ihr den Arm ausstreckt, sollte der Eispickel euch bis zum Knöchel reichen.

Die passenden Alpinismus-Steigeisen finden

Die Steigeisen sind für alle eure Ausflüge auf Eis oder hartem Schnee essenziell. Es gibt mehrere Systeme, um sie an den Schuhen anzubringen, wobei das vor allem von eurem Alpinismusschuh abhängt. Wichtig ist, dass ihr euch vergewissert, ob ein Steigeisen mit euren Schuh kompatibel ist. Es gibt 3 Bindungstypen: Riemenbindung, halbautomatisch und automatisch.

Die Steigeisen sind mit 10 oder 12 Zacken bestückt und bestehen aus Aluminium oder Stahl. Für Eisrennen sind Zacken aus Aluminium ausreichend. Sie sind leicht und stören weniger im Rucksack. Stahlzacken sind besser, wenn ihr es mit felsigem Geläuf zu tun bekommt. Es gibt auch Mehrzweckmodelle, die halb auf Aluminium und halb auf Stahl setzen, etwa das Steigeisen Hybrid von Petzl.

Die richtigen Seile wählen

Die Seile dienen dazu, euch bei einem eventuellen Sturz oder einem Unfall zu sichern. Beim Bergsteigen auf dem Gletscher ist ein Doppelseil ideal, das leicht und fein gearbeitet ist. Diese Seil mit zwei Strängen sichert euch dann auch doppelt so gut. Zudem kann es verwendet werden, um zwei Nachsteiger gleichzeitig zu sichern. Außerdem ist es ratsam, ein statisches Seil dabeizuhaben, um einen Rettungseinsatz in einer Felsspalte zu organisieren oder um größere Lasten möglichst effizient abzuseilen.

Welche Karabiner wählen

Ein Karabiner stellt eine Verbindung zwischen eurem Seil und einem Sicherungspunkt her. Es handelt sich also um ein sehr wichtiges Zubehörteil für eure Sicherheit. Beim Tourenski rät euch Glisshop zu Schraubkarabinern, die ihr selbst mit Skihandschuhen bedienen könnt und die verhindern, dass sich der Schnapper versehentlich öffnet.

Den passenden Klettergurt finden

Beim Alpinismus und beim Tourenski zählt wirklich jedes Gramm! Entscheidet euch also für einen leichten und bequemen Klettergurt, der euch auch im Rucksack nicht stört. Idealerweise solltet ihr zu einem Modell mit verstellbaren Beinschlaufen greifen, damit ihr ihn anlegen könnt, ohne eure Ski oder Steigeisen abnehmen zu müssen.

Die Wahl der Bergsteigerschuhe

Damit ihr in aller Sicherheit und unter den bestmöglichen Konditionen klettern könnt, braucht ihr Bergsteigerschuhe, die mit Steigeisen kompatibel sind. Nur Zustiegschuhe sind eher flach gehalten. Schuhe für Alpinismus hingegen sind notwendigerweise hoch und zeigen sich somit robust, stabil und gleichzeitig leicht. Sie müssen so beschaffen sein, dass ihr damit auf Felsen ebenso wie in der Prärie laufen könnt. Zieht rutschsichere Sohlen vor, die für einen festen Tritt auf jedem Untergrund sorgen.

Die richtige Alpinismus-Bekleidung finden: Jacke, Hose, Unterwäsche...

Weil Alpinismus nun mal in höheren Höhenlagen erfolgt, wo das Wetter sehr schnell umschlagen und sich extrem verschlechtern kann, ist warme Kleidung ein Muss. Dabei solltet ihr nicht nur auf eine gute Isolierung, sondern auch auf Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität achten. Zudem muss die Kleidung abriebfest sein, denn die Umgebung, in der ihr euch bewegt, ist oft felsig und/oder vereist.