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Sicherheit im Gebirge

Wie wählt ihr eure Sicherheitsausrüstung fürs Gebirge aus?

Tourenski war noch nie so beliebt wie aktuell. Freeride auf dem Snowboard oder mit Ski ist im Trend. Aber so unvergleichlich und befreiend es sich anfühlt, im Pulverschnee unterwegs zu sein: Ihr solltet nicht vergessen, was alles passieren kann, und euch mit einer vollständigen Sicherheitsausrüstung fürs Gebirge ausstatten. Zwingend dabei haben solltet ihr das Trio aus LVS-Gerät, Lawinensonde und Schaufel, damit ihr bei einer Lawine gerettet werden könnt. Zusätzlich könnt ihr euch auch einen Airbag-Rucksack zulegen, um euer Risiko noch weiter zu senken.

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Hilfe zum Kauf eurer kompletten Sicherheitsausrüstung fürs Gebirge

Wenn man einen Ausflug abseits der Pisten plant, denkt man natürlich zuerst an die schönen Hänge und die großartigen Landschaften - und weniger an die Gefahren, die da draußen lauern. Trotzdem solltet ihr euch vor eurem Start nicht nur vom Gesang der Sirenen namens Pulverschnee einlullen lassen. Stattdessen gehört eine Analyse der Route, die ihr nehmen werdet, der Schneequalität und vor allem des Wetters zwingend dazu - und zudem eine Bewertung des Lawinenrisikos. Ihr solltet auf keinen Fall zu eurer Skitour aufbrechen, wenn die Konditionen schlecht sind. Und zwingend solltet ihr eure Sicherheitsausrüstung dabei haben, die mindestens aus einem LVS-Gerät respektive Arva, einer Schaufel und einer Sonde bestehen sollte.

Wie funktioniert ein LVS-Gerät?

Das LVS-Gerät - also ein Lawinenverschüttetensuch-Gerät - verfügt über zwei Modi: einen Sende-Modus und einen Such-Modus. Im Sende-Modus sendet diese kleine elektronische Box kontinuierlich Signale ab. Solltet ihr trotz aller Vorkehrungen von einer Lawine überrascht worden sein, teilt das LVS-Gerät eure Position selbst durch mehrere Meter Schnee hindurch mit. Der Such-Modus ist dementsprechend dazu gedacht, Lawinenopfer zu suchen. Einfache Modelle zeigen die Nähe zu einem Lawinenopfer an, indem sie ein Tonsignal abgeben, das immer schneller ertönt, je stärker ihr euch der gesuchten Person nähert. Modernere Geräte deuten euch mit Hilfe eines Pfeils den Weg zu dem Verschütteten. Hochwertige LVS-Geräte können sogar gleichzeitig nach mehreren Vermissten suchen.

Sind Schaufel und Sonde wirklich nützlich?

Spätestens nach 15 Minuten muss ein Lawinenopfer gefunden und geborgen sein. Das klingt zunächst erst einmal lang, ist aber in der Realität tatsächlich verschwindend wenig Zeit. Das LVS-Gerät führt euch in die Nähe des Opfers, aber nur anhand der Lawinensonde könnt ihr den Standort genau bestimmen. Und selbst wenn ihr den Vermissten lokalisiert habt, braucht ihr gar nicht erst mit den Händen anfangen zu graben. Natürlich braucht ihr eine Schaufel. Diese gehört deshalb genauso zur Pflichtausstattung wie das LVS-Gerät und die Lawinensonde. Wenn ihr euch dabei eine Schaufel kauft, dann raten wir euch, ein Modell zu wählen, das ihr zugleich als Hacke benutzen könnt. Aber Achtung: Auch wenn euer Equipment noch so hochwertig ist, so solltet ihr auf jeden Fall auch ein Training unter realen Bedingungen mitmachen. Regelmäßige Übungen sind anzuraten, damit ihr am Tag X nicht mit eurer Ausrüstung dasteht und nicht wisst, was ihr damit anfangen sollt.

Ist auch ein Airbag-Rucksack ein Muss?

Dieser Funktionsrucksack enthält ein Hochdruck-System, das es im Notfall ermöglicht, einen Airbag aufzublasen. Ihr müsst dazu nur einen Auslöseknopf betätigen. Dieses System ist erprobt und erhöht eure Chance, bei einem Lawinenabgang an der Oberfläche zu bleiben. Interessant ist so ein Airbag-Rucksack für Freerider, die an steilen Hängen unterwegs sind.

Bevor ihr in die Saison startet, solltet ihr euch also unbedingt noch einmal in unserem Sicherheits-Bereich umsehen.