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Die richtige Snowboard-Bindung wählen: So geht's

Ein Snowboard-Setup besteht aus drei Komponenten: dem Snowboard, den Snowboard-Boots und den Bindungen. Snowboarder legen dabei oft viel Wert auf das Board und die Boots, vernachlässigen jedoch die Bindungen. Aber glaubt uns: Die Bindungen sind genauso wichtig wie der Rest und es ist in den seltensten Fällen eine gute Idee, einfach die billigste Lösung zu wählen.

Über die Bindung seid ihr mit dem Deck verbunden und übertragt eure Kraft und eure Bewegungen auf das Snowboard. Bindungen sorgen für maximale Kontrolle, Komfort und Präzision. Die richtigen Bindungen optimieren euer Fahrerlebnis, die falschen ruinieren euch den ganzen Tag.

Wir haben euch dieses Tutorial geschrieben, damit ihr besser nachvollziehen könnt, warum die Bindungen so wichtig sind und wie sie funktionieren - und damit ihr die richtigen Bindungen für euer Snowboard, euren Fahrstil und eure Bedürfnisse findet.

Worauf kommt es an bei der Auswahl der Bindung?

Wichtig ist natürlich auch die Frage nach dem Budget. Ihr wundert euch wahrscheinlich, warum der Preisunterschied zwischen den Basisbindungen und den High-End-Bindungen so enorm ist. Ohne zu sehr in die Details gehen zu wollen: Je teurer eine Bindung ist, desto bequemer und zugleich leistungsstärker ist sie. Höherpreisige Bindungen sind in der Regel besser gedämpft und verfügen über ein weicheres Dämpfungssystem, sanftere Straps, einen ergonomischen Highback usw. Eine unbequeme Bindung sorgt hingegen schnell für schmerzhafte Druckpunkte an den Stellen, wo die Straps sind, und behindern schnell auch mal den Blutkreislauf, was in den Abfahrten zum Albtraum werden kann. Es kann also durchaus angebracht sein, ein paar Euro mehr zu blechen und dafür ein ganztägig gutes Gefühl an den Füßen zu haben.

Darüber hinaus bezahlt ihr natürlich auch für Performance und Haltbarkeit. Eine Aluminium-Baseplate, Magnesium-Schnallen und ein Urethan-Highback sind selbstverständlich robuster als das Plastik-Äquivalent - und demzufolge auch teurer. Zugleich werdet ihr merken, dass die hochwertigen Materialien direkter auf eure Bewegungen reagieren und zuverlässiger sind. Falls ihr nur einige wenige Tage im Jahr Snowboard fahrt, wird euch das womöglich weniger interessieren. Zählt ihr euch hingegen zu den fortgeschrittenen Fahrern und wagt euch mehrere Wochen pro Jahr in den Schnee, dann wollt ihr garantiert eine nachhaltige Bindung haben.

Aufbau einer Snowboardbindung

Eine Snowboard-Bindung setzt sich aus mehreren verschiedenen Teilen zusammen:
- Die Schnallen (Buckles): Sie garantieren einen sicheren Verschluss eurer Bindung. Mittels eines Ratschensystems könnt ihr die Bindung einfach und praktisch verschließen. In den meisten Fällen genügen einige wenige Handgriffe für einen sicheren Halt eures Snowboardboots. Die Materialauswahl ist auch hier riesig und reicht von einfachen Plastikschnallen für Einsteigermodelle bis hin zu Aluminium- oder Magnesiumschnallen für hochwertige Bindungen.

Der Highback: Der Highback ist die senkrechte Platte hinter der Unterseite eurer Wade. Er stützt euch in den Kurven und überträgt eure Kraft auf das Board. Den Highback gibt es in verschiedenen Materialien und in allerlei Höhen, Flex-Stufen und Formen. Allgemein gesagt: Kürzere und/oder weichere Highbacks eignen sich gut für Freestyler und Anfänger. Sie bieten eine hohe Bewegungsfreiheit und sorgen für ein spielerisches und nachgiebiges Fahren. Höhere und steifere Highbacks eignen sich dagegen für Freerider und fortgeschrittene Fahrer. Sie sorgen für Kontrolle, Präzision und Reaktivität, sind aber auch körperlich fordernder.
Ein Richtig oder Falsch gibt es aber bei der Highback-Wahl eigentlich nicht. Am Ende kommt es auf euer persönliches Gefühl an. Selbst mancher Freestyler mag höhere Highbacks und Pulverschnee-Fans setzen auf die flexiblere Variante. Ihr habt die Qual der Wahl! 

Der Heelcup: Er stellt die Verbindung zwischen Highback und Baseplate her. Der Name sagt es bereits: Er umgibt die Ferse (Heel). Bei einigen Bindungen handelt es sich um ein einziges Teil und der Heelcup ist nur eine Verlängerung der Baseplate. Bei anderen Bindungen ist er ein eigenes Bauteil und kann entsprechend eurer Bedürfnisse vor- und zurückgestellt werden. Der Heelcup überträgt eure Kraft auf die Baseplate, die sie wiederum auf das Board weiterreicht. Ein steifer Heelcup steht somit für eine höhere Reaktivität. 

Die Baseplate (Chassis): Sie ist die Seele einer jeden Bindung, das zentrale Element. Die Baseplate, oft auch "Chassis" genannt, stellt die direkte Verbindung zwischen euch und eurem Snowboard her. Beim Material gibt es (fast) keine Grenzen und ihr findet sowohl Baseplates aus Plastik als auch aus Aluminium und anderen Metallen. Das Chassis überträgt eure Kraft schnell und genau auf das Snowboard, absorbiert aber zugleich Stöße und Vibrationen etwa bei euren Landungen, bei Geländewechseln oder einfach bei euren Tempofahrten. Wie beim Highback gilt auch bei der Baseplate, dass ein steiferes Chassis für Reaktivität und Kontrolle sorgt, während ein weicheres eher Toleranz und Bewegungsfreiheit fördert. 

- Das Fußbett (Footbed, Sohle): Es gehört zum Chassis und ist jener Teil, in dem euer Fuß eingebettet ist. Footbeds sind häufig mit EVA-Schaumstoff gedämpft, aber ihr findet unter den Bindungen auch andere Dämpfungssysteme wie etwa Luftpolster. Das Fußbett dämpft Stöße etwa bei euren Landungen. Mitunter ist das Footbed leicht geneigt für einen besseren Winkel zwischen euren Knöcheln, Knien und Oberschenkeln. So steht ihr möglichst bequem auf dem Deck und eure Beine werden beim Fahren nicht so schnell müde. 

- Die Straps: Die meisten Bindungen sind mit zwei Straps ausgestattet: einem Zehen-Strap (Toe Strap) und einem Spann-Strap (Ankle Strap). Bei den Ankle Straps bekommt ihr mehr oder weniger immer das Gleiche: Er legt sich um den Spann eures Fußes (also die Beuge zwischen Fußrücken und unterem Schienbein in Höhe des Knöchels) und hält euren Boot in der richtigen Position, damit die Kraftübertragung direkt auf die Baseplate gelingt. Hochwertige Straps sind dabei gepolstert und reduzieren so Druckpunkte, was Schmerzen vorbeugt. 
Toe Straps hingegen können sich durchaus stark unterscheiden: 

Klassischer Zehen-Strap

Der klassische Zehen-Strap legt sich über eure Zehen und hält euren Fuß im Footbed. Dieser Strap ist eher einfach und man findet ihn nicht mehr allzu oft.

Cap strap


Der Cap Strap ist moderner und sicherer. Er legt sich um die Vorderseite des Boots und drückt ihn in den Heelcup.

1-teiliger Strap


Mitunter findet ihr auch Bindungen mit nur einem breiten Strap statt zweier Straps. Diese Variante wird bei Heckeinstiegs-Bindungen verwendet. Dieser Strap umgibt den gesamten Boot und bietet einen starken und angenehmen Halt.

Hybrid Toe Strap


Der Hybrid Toe Strap ist ein Mix aus beiden. Ihr könnt ihn je nach Lust und Laune auf beide Arten verwenden, weshalb er auch als Convertible Strap bezeichnet wird.

Typen von Snowboardbindungen

Während Strap-in-Bindungen lange Zeit den Markt dominiert haben, sind zuletzt doch einige neue Bindungstypen aufgetaucht. Wir haben diese in drei Kategorien eingeteilt:

- Strap-in-Bindungen
- Speed-Entry-Bindungen (Schnelleinstiegs-Bindungen)
- Step-On-Bindungen

Strap-In-Bindungen


Die Strap-In-Snowboardbindungen sind noch immer die am weitesten verbreiteten Bindungen in der Snowboardwelt. Sie verfügen über zwei Straps (Toe und Ankle), eine Baseplate und ein Highback. Ihr tretet von vorn ein und setzt den Snowboardboot auf das Footbed und die Wade gegen den Highback. Straps festziehen und ab geht die Post. Dieses System ist nicht das schnellste, dafür aber sicher, bequem und leistungsstark. Strap-In-Bindungen lassen sich gut personalisieren für einen höheren Komfort beim Fahren, etwa durch neigbare Highbacks und Footbeds.

Speed-Entry-Bindungen/Heckeinstiegsbindungen


Die Heckeinstiegs-Bindungen sind vor einer Weile auf den Markt gekommen und haben diesen mit ihrem innovativen Design gehörig durcheinandergewirbelt. Der Ein- und Ausstieg ist bei ihnen extrem einfach und geht ganz schnell vonstatten. Der Highback ist absenkbar, sodass ihr einfach nur in die Bindung hineingleiten müsst, ohne die Straps anfassen zu müssen. Um die Bindung zu schließen, zieht ihr einfach den Highback hoch und verschließt ihn. Das dauert nur wenige Sekunden und schon könnt ihr losfahren. Die ersten paar Male können ein bisschen knifflig sein, aber schnell spart ihr mit diesen Speed-Entry-Bindungen kostbare Zeit. Heute sind die allermeisten der Heckeinstiegsbindungen sogenannte Hybrid-Bindungen, was bedeutet, dass ihr sie genausogut klassisch verwenden könnt. 

Step-On-Bindungen


Diese Bindungen sind brandneu. Burton hat sie 2017 an den Start gebracht und verbessert mit diesem revolutionären Bindungssystem das alte Konzept der Step-In-Bindungen. Step-On-Bindungen kommen ohne Straps aus. Die Idee: Ihr klickt euren Boot in die Bindung (mit Verschlüssen an der Seite und an der Rückseite der Boots). Da Straps gemeinhin die Quelle allen Schmerzes an den Füßen sind, könnt ihr euch denken, dass eine Bindung ohne Straps deutlich komfortabler sein wird. Fürs Erste gibt es noch nicht allzu viel Auswahl bei den Step-On-Bindungen und sie sind nur mit den passenden Step-On-Boots kompatibel


Welche Bindungen passen zu welchem Stil?

Alle Snowboardbindungen sind vielseitig einsetzbar und kommen mit allem klar, was ihr von ihnen wollt. Aber natürlich sind einige Bindungen besser für technische Tricks im Snowpark und andere eher für steile Hänge geeignet. Das, worauf es dabei vor allem ankommt, ist der Flex der Snowboardbindung. Dennoch spielen auch die Form des Highbacks, dessen Höhe und seine Neigung eine Rolle, wenn es darum geht, für das, was ihr mit dem Snowboard vorhabt, die passende Bindung zu finden.
Es mag dabei zwar genauer sein, von weichen, mittleren und steifen Bindungen zu sprechen, aber wir haben uns für eine Einteilung in Freestyle-, Freeride- und All-Mountain-Bindungen entschieden.

Freestyle-Snowboardbindungen

Freestyle-Snowboardbindungen sind in der Regel weicher, gut gedämpft und besitzen ein geneigtes Fußbett. Sie sind mit einem kurzen, asymmetrischen Highback ausgestattet und legen den Fokus auf Flex und Leichtigkeit. Der Gedanke dahinter: Ihr sollt eine möglichst hohe Beweglichkeit haben. Kürzere Highbacks sind toleranter und warten mit einem weichen seitlichen Flex für eure Presses und Grabs auf. Grundregel: Je beweglicher das Gesamtpaket, desto einfacher eure Tricks.

Freeride-Snowboardbindungen

Freeride-Bindungen sind die kraftvollsten von allen. Sie sind mit ihrem hohen Highback steif und präzis und legen den Fokus auf eine starke Reaktivität. Konzipiert wurden sie für druckvolle Fahrer, denen maximale Kontrolle wichtig ist. Freeride-Snowboardbindungen bestehen oft aus Carbon oder anderen steifen Materialien. Sie eignen sich am besten für erfahrene Snowboarder, da sie weniger fehlertolerant sind und eine gewisse technische und physische Praxis voraussetzen.

All-Mountain-Snowboardbindungen

All-Mountain-Bindungen oder auch Allround-Bindungen sind ein Zwischending zwischen Freestyle- und Freeride-Bindungen. Sie sind nicht zu weich und nicht zu steif, sondern besitzen einen mittleren Flex. Ihr könnt also am Morgen eine Runde durch den Pulverschnee drehen und euch danach im Park austoben. Einen Lieblingsspielplatz haben diese Bindungen nicht. Sie bringen sowohl auf hartem wie auch in weichem Schnee ihre Leistung und sind echte Multitasking-Talente.

Wir wollen es aber noch einmal sagen: Das sind nur Anhaltspunkte, an denen ihr euch orientieren könnt, die aber nicht zwangsläufig auch auf euch zutreffen müssen. Manche Freerider legen Wert auf Beweglichkeit und bevorzugen eine Freestyle-Bindung, bei der sie in punkto Präzision zu Abstrichen bereit sind. Und einige Freestyler wiederum möchten eine reaktive Bindung haben. Beim Snowboard läuft viel über das persönliche Gefühl an den Füßen. Unser Rat: Versucht, falls das irgendwie möglich ist, vorm Bindungskauf einfach verschiedene Konzepte aus und schaut, ob euch eher eine weichere, steifere oder mittlere Bindung besser liegt.

Sind meine Bindungen zu meinem Snowboard kompatibel?

Diese Frage stellt sich häufig und wir zeigen euch, welche Optionen es gibt. Im Grunde ist die Sache dabei ganz einfach. Es gibt nur 4 Systeme, von denen 2 recht ähnlich sind und den Großteil der Snowboards, die ihr finden könnt, abdecken:

- Inserts 2x4
- Inserts 4x4
- Inserts Burton 3D
- Inserts Burton The Channel

Das 2x4-System (2 cm x 4 cm) ist wahrscheinlich das am weitesten verbreitete auf dem Markt. Die 2 cm stehen dabei für die vertikale Distanz (Tip zum Tail) zwischen jedem Insert und die 4 cm für die seitliche (Kante zu Kante) zwischen zwei Insert-Reihen. Ein Deck im 2x4-System enthält in der Regel 12 Inserts für jeden Fuß (also 24 pro Board). Dieses System ist mit so gut wie allen Bindungen kompatibel, die ihr kaufen könnt, außer mit den Burton-EST-Bindungen.

Das 4x4-System (4 cm x 4 cm) ist dem 2x4-System sehr ähnlich und funktioniert nach dem selben Prinzip. Ihr platziert die Disk eurer Bindung nach Belieben über den Löchern (Inserts), wobei ihr in der Regel 6 Inserts pro Fuß vorfindet. Diese sind mit den gleichen Bindungen kompatibel. Theoretisch findet ihr bei diesem System weniger Varianten vor, wie ihr die Bindungen platzieren könnt, da weniger Löcher natürlich weniger Positionen bedeuten. Praktisch gleichen das die Hersteller längst gut aus und ihr bekommt eine ähnliche Variantenfülle wie beim 2x4. Auch beim 4x4 gilt dabei, dass es mit den meisten Bindungen kompatibel ist außer den Burton-EST-Bindungen.


Die Burton 3D Inserts werden (bzw. wurden) auf Burton-Decks verbaut und unterscheiden sich sehr stark von den beiden vorgenannten Systemen. Diese Dreiecks-Form ist nicht zu den 2x4- und 4x4-Bindungen kompatibel und erfordert eine spezielle 3D-Disk. Die meisten Bindungshersteller bieten eine solche an und natürlich hält auch Burton sie bereit. Dennoch sind 3D-Inserts nicht mehr sonderlich verbreitet. Auf alten Burton-Snowboards findet ihr sie noch, darüber hinaus auch auf neueren Einsteigermodellen für Kinder.




Das System The Channel, das früher als ICS firmierte, ist eine von Burton neu aufgegriffene Technologie. Ihr erkennt sie an der langen und schmalen Kerbe, die unter jedem Fuß verläuft und in die die Bindung eingebracht wird. Ihr findet dieses System ausschließlich auf Burton-Snowboards. Ihr erhaltet dabei eine unendliche Fülle an Einstell-Möglichkeiten, sodass ihr eure Position auf dem Board millimetergenau so anpassen könnt, wie ihr es gern hättet.

Beachtet bitte die folgenden Informationen zum Thema Kompatibilität:

- Alle Burton-Bindungen sind mit dem The-Channel-System kompatibel.
- Burton-EST-Bindungen sind ausschließlich mit dem The-Channel-System kompatibel.
- Die anderen Burton-Bindungen sind mit allen anderen Snowboards anderer Marken kompatibel.
- Andere Bindungen anderer Marken können, müssen aber nicht mit dem Channel-System funktionieren. Je nach Marke und Modell ist die Sache mit der Kompatibilität problematisch.

Wir geben auf unseren Produktseiten alle nötigen Informationen, aber scheut nicht davor zurück, unsere Mitarbeiter zu kontaktieren und um Rat zu fragen, falls ihr Zweifel habt.

In aller Kürze

Wir können es nicht oft genug sagen: Es lohnt sich, bei der Wahl der Snowboardbindung etwas mehr Zeit zu investieren. Mit der richtigen Bindung erhöht ihr euer Fahrerlebnis und den Komfort signifikant. Wenn wir die Eckpunkte all dessen, was wir euch in diesem Tutorial mit auf den Weg geben wollten, in wenigen Sätzen zusammenfassen sollten, dann wäre das Wichtigste Folgendes:

- Die Flexibilität einer Bindung sorgt für deren Persönlichkeit.
- Je mehr Geld ihr ausgebt, desto mehr Komfort dürft ihr erwarten - also bessere Dämpfung, bessere Straps, besseres Material usw.
- Achtet darauf, dass die Bindung, die ihr kaufen wollt, zu eurem Deck kompatibel ist. Die meisten Bindungen passen zu den meisten Boards, aber es gibt auch Ausnahmen. Fragt, falls ihr euch nicht sicher seid.