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Den passenden Ski finden: Welche verschiedenen Ski-Typen gibt es?

Ski? Na klar weiß jeder, worum es sich dabei handelt. Aber kennt ihr wirklich die Unterschiede zwischen den verschiedenen Ski-Typen und den dazu gehörigen Aktivitäten? Glisshop erklärt euch in diesem Tutorial von A bis Z alles rund um Ski, damit ihr für euch jenes Material findet, das perfekt zu euren Bedürfnissen passt..
Ski? Na klar weiß jeder, worum es sich dabei handelt. Aber kennt ihr wirklich die Unterschiede zwischen den verschiedenen Ski-Typen und den dazu gehörigen Aktivitäten? Glisshop erklärt euch in diesem Tutorial von A bis Z alles rund um Ski, damit ihr für euch jenes Material findet, das perfekt zu euren Bedürfnissen passt.. Weniger sehen

Pistenski

Beim Pistenski, der Grundaktivität beim Ski alpin, kommen die Freunde der geschmeidigen Schwünge auf ihre Kosten. Ihr fahrt dabei präparierte, markierte und feste Pisten hinab, entweder im Carving oder rasant geradeaus. Pistenski ist von allen Ski-alpin-Disziplinen die zugänglichste und eignet sich für die ganze Familie. Selbst wenn ihr euch mit einer der anderen Aktivitäten beschäftigen wollt, die ihr später in diesem Tutorial findet, ist der Pistenski obligatorisch, um das Skifahren zu lernen, die richtigen Positionen zu finden und ein Gleichgewichtsgefühl zu entwickeln.

Für schnelle Kurven auf hartem Schnee verfügen Pistenski über einen klassischen Camber und eine schmale Kufenbreite von unter 86 mm. So gelingen Kantenwechsel schnell und der Grip ist top.


Die besten Skifahrer verbinden Pistenski mit den großen und legendären Wettkämpfen in den Abfahrten, im Slalom und im Riesenslalom, die in den Medien den ganzen Winter über präsent sind. Olympische Winterspiele, Weltmeisterschaften und der Weltcup sowie die ganz großen Namen wie Hermann Mayer, Katja Seizinger, Luc Alphand und Lindsey Vonn machen den Reiz des Pistenski aus.

Miniski und Kurzski

Die Miniski (ursprünglich unter dem Namen Snowblade bekannt) sind kürzer als klassische Alpinski und sind vor allem gedacht, um sich auf den Pisten und weniger steilen Hängen zu amüsieren. Der große Vorteil der Miniski liegt vor allem in ihrer spielerischen Komponente. Sie sind die optimale Lösung, wenn ihr gern Ski fahren wollt, aber euch nicht allzu sehr über Technik und Co. den Kopf zerbrechen möchtet.

Vorsicht ist dennoch geboten: Durch die begrenzte Länge dürft ihr vor allem in den Kurven nicht die gleiche Stabilität und den selben Grip wie bei richtigen Alpinski erwarten. Es handelt sich schlicht um ein Spaßprodukt, das einfach zu handhaben ist, solange ihr es bei der Geschwindigkeit nicht übertreibt. Beim Thema Sicherheit müsst ihr euch allerdings keinen Kopf machen: Die Kurzski sind mit passenden Miniski-Bindungen ausgestattet, die bei einem Sturz auslösen und den Schuh freigeben.

All-Mountain-Ski und Allround-Ski

Wie es der Name schon sagt, ist ein Allround-Ski ein extrem vielseitiger Ski, der in jeder Art von Gelände und auf allen Arten von Schnee leistungsstark ist, egal ob er nun festgestapft, locker, feucht oder pulvrig ist. Abfahrten auf der Piste könnt ihr somit ohne weiteres mit Passagen abseits der Pisten abwechseln.

Der Allround-Ski ist ideal für sportliche Skifahrer, die sich nicht auf eine einzige Aktivität beschränken wollen, sondern von der Vielzahl an Möglichkeiten profitieren möchten, die die Skistation für sie bereithält.

Die All-Mountain-Ski sind im Vergleich zu klassischen Pistenski etwas breiter und verfügen über einen Frontrocker, damit sie auf jedem Schneetyp eine gute Figur machen. So gelingt es diesen Ski, auf weicherem Schnee Auftrieb zu entwickeln und an der Oberfläche zu bleiben. Der Rocker erleichtert also Manöver abseits der Piste und macht den Ski spielerischer.


Je breiter der Ski dabei ist, desto mehr Auftrieb entwickelt er natürlich und desto bequemer lässt er sich im Pulverschnee fahren. Allerdings ist er dann auch technischer und auf der Piste schwieriger zu steuern. Es gilt demzufolge, den richtigen Kompromiss zu finden für eure bevorzugte Aktivität und die Schneebedingungen, unter denen ihr am häufigsten Ski fahrt.
Um euch die Auswahl ein bisschen zu erleichtern, haben wir von Glisshop euch die All-Mountain-Ski in zwei Kategorien eingeteilt:

1 - Allround-Ski 70 % Piste/30 % abseits der Piste

Diese Ski sind den klassischen Pistenski in punkto Breite am nächsten (mit Kufenbreiten zwischen 80 und 93 mm an der Taille). Ihr könnt damit an den Pistenrändern fahren und nicht allzu tiefen weichen Schnee erkunden. Die Kantenwechsel gelingen nach wie vor schnell, sodass ihr auf der Piste viel Spaß haben könnt.


2 - Allround-Ski 50 % Piste/50 % abseits der Piste

Diese Ski hingegen sind breiter als die oben genannten Ski (Kufenbreiten von 87 bis 100 mm an der Taille) und eignen sich hervorragend sowohl für harten Schnee als auch weichen Schnee. Mit dieser Art von All-Mountain-Ski könnt ihr abseits der Pisten schöne Spuren in den Schnee zaubern und euch auf den markierten, aber nicht festgestapften Pisten der großen Skistationen austoben, ohne dabei am guten Verhalten eures Ski auf der Piste einzubüßen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich All-Mountain-Ski an Skifahrer richten, die gern auf der Piste ihre Bahnen ziehen, aber auch im Pulverschnee Spuren hinterlassen möchten. Dank der All-Mountain-Ski genügt ein Paar Ski, um sich in jedem Gelände zu amüsieren.

Freeride-Ski

Im Namen Freeride steckt es ja bereits drin: Das Ziel ist, möglichst frei durch die Berge zu gleiten und die schönsten Linien im Pulverschnee zu ziehen und die weiten Flächen zu erkunden. Diese Art von Ski, die für Adrenalin, Action und Abenteuer steht, ist den wirklich erfahrenen Skifahrern vorbehalten, da sie eine perfekte Beherrschung der Skitechnik und viel Erfahrung in den Bergen sowie ausreichend Wissen über die Sicherheit im Gebirge erfordert. Bei Glisshop findet ihr zwei Freeride-Kategorien:

1 - Freeride-Ski 60 % Pulverschnee

Mit ihren breiten Kufen sind diese Ski vor allem für Neuschnee und Pulverschnee konzipiert. Sie sind mit einem großen Frontrocker und mitunter zusätzlich einem Rocker am Tail ausgestattet und verfügen über einen flachen Camber oder einen umgekehrten Camber, damit die Ski abseits der Piste möglichst beweglich sind.
Diese Freeride-Ski 60 % Pulverschnee sind in der Regel steif und sportlich und ihr könnt mit ihnen auch auf der Piste Ski fahren, wenn mal kein Neuschnee gefallen ist. Profi-Skifahrer sehen in diesem Ski einen echten Alltagsski.


2 - Freeride-Ski 80 % Pulverschnee

Dabei handelt es sich um die breitesten Ski, die es auf dem Markt gibt. Ihre Kufen messen in der Regel mehr als 115 mm, weshalb man sie auch Fat Ski nennt. Sie sind exklusiv für den Einsatz im Pulverschnee bestimmt. In tiefem Schnee sind sie sehr drehfreudig, zudem bestechen sie mit einem gigantischen Auftriebsverhalten. In der Freeride World Tour mit Sportlern wie Aurélien Ducroz, JP Auclair, Tanner Hall und Mike Douglas begegnet ihr diesen Ski im Wettkampf.

Freestyle-Ski

Das hier ist die Lieblingsaktivität der echten Draufgänger und Akrobaten.
Beim Freestyle-Ski macht ihr Sprünge und Figuren, auch Tricks genannt. Die meiste Zeit verbringt ihr beim Freestyle im Snowpark, einem Extra-Gelände speziell für Freestyler mit Kickern (Buckeln), Rails (Geländer zum Sliden) und Halfpipes (Schneekanäle). Zum Freestyle gehören auch der Jib, der vom Skateboard und Roller inspiriert ist, und der Backcountry-Freestyle, eine Mischung aus Freestyle und Freeride, bei dem ihr abseits der Pisten eure Tricks im Pulverschnee vollführt.

Beim Freestyle braucht ihr definitiv Twintip-Ski, da ihr mit denen einfach switch fahren könnt (also neben vorwärts auch rückwärts). Für den Einsatz in Park und Street sind diese Ski schmaler, fürs Backcountry breiter.

Freestyle-Ski mit klassischem Camber auf der gesamten Skilänge warten mit einem hervorragenden Grip auf. Diese Ski solltet ihr euch in der Halfpipe unterschnallen. Twintip-Freestyle-Ski mit Double Rocker sind hingegen beweglicher und wendiger und somit ideal, wenn ihr im Park die Module in Angriff nehmt und ultraschnelle Rotations macht.

Tourenski

Dabei handelt es sich um die Disziplin für alle sportlichen Entdecker.
Der Tourenski ist vom klassischen Alpinski abgeleitet und wartet mit einer gelenkigen Bindung auf, bei der sich die Ferse beim Laufen frei bewegen kann. Beim Aufstieg an den Hängen braucht ihr Skifelle, die verhindern, dass ihr zurückrutscht. Sobald ihr den Gipfel erreicht habt, wird die Bindung wieder vollständig verriegelt, damit sie downhill bei der Abfahrt ähnlich leistungsstark agiert wie eine klassische Alpinski-Bindung.

Genau wie Abfahrtsski lassen sich auch Tourenski je nach Aktivität in verschiedene Größen aufteilen:

1 - Leichte Tourenski

Der Ski ist schmal und leicht für schnelle Aufstiege und eignet sich zudem als Fitness-Ski. Diese Art von Ski ist wie gemacht für legendäre Strecken wie die Pierra Menta.

2 - Allround-Tourenski

Der Ski ist relativ leicht und kann sowohl abseits als auch auf der Piste verwendet werden. Er eignet sich bestens, um zu grandiosen Panoramen aufzubrechen, die fernab der bevölkerten Skistationen liegen.

3 - Freetouring-Ski

Der Ski ist breit und kraftvoll und somit wie gemacht für alle, die sich gern in Abfahrten im Pulverschnee stürzen. Adrenalin garantiert!