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Wie findet ihr das richtige Zelt?

Einfach oder hochwertig, in Tunnelform oder Kuppelzelt, für den Sommer oder das ganze Jahr: Der Outdoor-Markt hält ein wahnsinnig breites Angebot an Wanderzelten bereit. Sich einen Überblick zu verschaffen ist nicht ganz leicht. Wer ein Qualitätszelt sucht, das Komfort, Performance und ein angenehmes Gewicht vereint, sollte sich gut informieren. Unser Guide hilft euch dabei und gibt euch eine Entscheidungshilfe an die Hand, damit ihr das passende Zelt für eure Bedürfnisse findet, das euch bei euren Abenteuern treu begleitet.

Das richtige Wanderzelt auswählen

Welche verschiedenen Zeltarten gibt es?


Bei Glisshop findet ihr zwei verschiedene Arten von Zelten: Kuppelzelte und Tunnelzelte. Wollt ihr von eurem Garten aus die Sterne beobachten oder die Mitternachtssonne in Norwegen genießen, sind beide gleichermaßen geeignet. Welches Zelt das bessere ist, hängt vom Gelände ab, in dem ihr unterwegs seid, und von den äußeren Umständen. Beim Kauf solltet ihr klare Prioritäten setzen, damit ihr das für euer Biwak passende Zelt findet.

Die Tunnelzelte


Wie der Name schon sagt: Diese Zelte besitzen eine Tunnelform. Sie sind eher lang und flach. Aufrecht stehen wie in eurem Wohnzimmer? Vergesst es! Allerdings hält diese Form Wind ziemlich gut stand. Oft besitzen diese Zelte zudem einen schönen Vorraum, damit ihr eure Ausrüstung unterstellen und vor der Witterung und Feuchtigkeit schützen könnt. Für diese Zelte braucht ihr aber einen ebenen Boden. Sie sind nicht selbsttragend und benötigen Streben und Heringe. Da Tunnelzelte leicht und kompakt sind, sind sie bei Abenteurern beliebt, die nach Performance Ausschau halten.

Tunnelzelt

Die Kuppelzelte


Diese Zelte findet ihr etwas häufiger im Fachhandel. Mit ihrer runden Kuppelform können sie, anders als Tunnelzelte, selbsttragend sein. Der Vorteil: Sie lassen sich in so gut wie jedem Gelände aufstellen. Vom eher einfach gehaltenen Campingzelt bis zum Zelt für echte Expeditionen findet ihr in diesem Bereich wirklich alles. Einige dieser Igluzelte, wie man Kuppelzelte auch nennt, werden neuerdings mit seitlichen Bögen erweitert, um ihnen noch etwas mehr Wohnfläche zu geben.

Domzelt

Auf diese Kriterien kommt es bei der Auswahl eines Zeltes an


Die Maße


Natürlich ist es wichtig, dass ihr euch ausgestreckt in euer Zelt legen könnt, um gemütlich darin zu schlafen. Doch darum geht es hier nicht. Vielmehr spielen auch die Zeltmaße eine Rolle, sobald das Zelt zusammengepackt und in seinem Packbeutel verstaut ist. Für einen Camper mag das weniger wichtig sein, wenn er sein Campingzelt auswählt, aber Wanderer, Trekker und Bergsteiger sind sehr wohl daran interessiert, den Platz in ihrem Rucksack optimal zu nutzen. Zu kaufen gibt es jede Menge verschiedene Modelle, wobei die ultrakompakten Zelte aus innovativen Stoffen auch schnell mal deutlich teurer werden.

Das Gewicht


Das Gewicht ist eines der entscheidenden Kriterien für Wanderer und Trekking-Freunde. Denn sie haben ein wirkliches Interesse, dass ihr Rucksack nicht schwerer wird als nötig. Ein paar hundert Gramm mehr oder weniger machen da einen Unterschied - und das Zelt kann diese locker liefern. Je leichter ein Zelt ist, desto teurer wird es in der Regel auch. Doch sicher ist eben auch, dass ein leichteres Zelt beim Wandern auch merklich den Komfort erhöht.

Um euch eine Orientierung zu geben: Ein Zelt sollte nicht schwerer als 1,5 Kilogramm pro Person sein.

Die Wassersäule


Um den Grad der Wasserdichtigkeit eines Zeltstoffes zu messen, wird dessen sogenannte Wassersäule ermittelt, auch Schmerber-Wert genannt. Der Stoff wird dabei unter eine Wassersäule gelegt. Getestet wird, ab welcher Wasserhöhe (in mm) der Stoff das Wasser durchlässt. Je höher dieser Wert, desto wasserdichter ist der Stoff. Zelte gelten ab einer Wassersäule von 1200 mm als wasserdicht. Dies entspricht dem Standard von 2- und 3-Jahreszeiten-Zelten.


Kriterium Zelt

Das Platzangebot


Auch das Platzangebot ist ein sehr wichtiges Kriterium bei der Wahl eines Wanderzeltes. Während der eine lieber etwas mehr Platz und somit Komfort haben möchte, ist dem anderen ein leichtes Zelt wichtiger als der Innenraum. So oder so möchte sich ein Wanderer nach einem langen Tag zu Fuß aber in seinem Zelt wohlfühlen - und da ist der Platz im Inneren eines der Kriterien. Einfluss auf diesen haben auch die Art des Zeltes und die Form (Kuppelzelt oder Tunnelzelt), da sie das Volumen bestimmen.

Die Jahreszeiten


Die Saisonalität eines Zeltes beschreibt, in welchen Jahreszeiten ihr das Zelt nutzen könnt. Unterscheiden lassen sich Zelte für:

2 Jahreszeiten: Diese Zelte sind für das Sommerhalbjahr gedacht, wenn es warm und vor allem trocken ist. Ihr könnt sie vom späten Frühjahr bis in den Frühherbst zu euren Biwaks mitnehmen. Mit rauer Witterung haben sie jedoch ihre liebe Müh.

3 Jahreszeiten: Diese Zelte bieten das, wonach die meisten Trekking-Freunde suchen. Sie sind strapazierfähig und kommen mit schlechtem Wetter klar. Ihr könnt sie 8 Monate im Jahr nutzen. Nur im Winter müsst ihr auf sie verzichten.

4 Jahreszeiten: Diese sehr robusten Zelte begleiten euch das ganze Jahr über bei euren Abenteuern und selbst bei euren anspruchsvollen Exkursionen im Hochgebirge. Sie bieten euch bei starkem Regen, Schneestürmen und heftigen Stürmen Schutz.

Achtung: Die Jahreszeiten sagen nichts darüber aus, ob ein Zelt auch warmhält. In der Regel tut es das nicht. Ein 4-Jahreszeiten-Zelt hält einfach nur den Witterungsverhältnissen besser stand als ein 2- oder 3-Jahreszeiten-Zelt.

Die Bauweise


Die selbsttragenden Kuppelzelte

Die selbsttragenden Zelte kommen ohne Spannvorrichtungen und Heringe aus. Sie setzen auf ein Stangensystem, das dafür sorgt, dass das Zelt ganz von allein steht. Dennoch empfehlen wir, auch selbsttragende Zelte mit Heringen auf dem Boden zu befestigen, um sie bei Wind besser zu schützen.

Stärken: 

  • Lassen sich einfach versetzen, ohne alles abbauen zu müssen
  • Eignen sich für jeden Boden und erfordern keine Heringe
  • Schnell aufzubauen

Schwächen:

  • Oft etwas teurer
  • Zuerst wird das Innenzelt aufgebaut, was bei Regen unpraktisch ist

Die Tunnelzelte

Die nicht selbsttragenden Zelte benötigen Heringe und Spannvorrichtungen, um die Stangen und Zeltbögen korrekt aufzubauen und festzuhalten. Richtig aufgebaut, halten solche festen Zelte dem Wind sehr gut stand.

Stärken:

  • Halten Wind gut stand
  • Oft robuster und langlebiger
  • Preisgünstiger

Schwächen:

  • Nicht für harten Untergrund geeignet
  • Schwerer abzuspannen als selbsttragende Zelte
Strandzelt zwei Personen

Der Vorraum


Der Vorraum ist der Stauraum eures Zeltes und befindet sich außerhalb des Innenzeltes. Oft ist er an der Seite oder vor dem Zelt vorgesehen. Dieser Vorraum ist wichtig, weil ihr hier am Ende eines Tages eure Sachen unterstellen und für die Nacht lagern könnt. Euren Rucksack und eure Wanderstiefel könnt ihr hier abstellen - und überhaupt alles, was ihr in der Nacht nicht braucht. Nasse Socken und der Schweißgeruch des langen Wandertages bleiben draußen, sind zugleich aber dank des Außenzeltes vor Regen und Unwetter geschützt.

Einwandig oder doppelwandig


Eine der großen Debatten spinnt sich um die Frage, ob es ein einwandiges oder ein doppelwandiges Zelt sein soll. Beide Varianten haben ihre Verfechter. Und es gibt jeweils gute Gründe, die für die beiden Varianten sprechen.

Ein Einwandzelt baut sich schneller und einfacher auf - das ist sein größter Vorteil. Es ist zudem leichter als ein doppelwandiges Zelt. Die Hersteller setzen für diese Art von Zelten sehr robuste Stoffe ein, die aber den Nachteil haben, dass sie weniger atmungsaktiv sind. Die Folge: Innen bildet sich schnell Kondenswasser. Außerdem könnt ihr keinen klassischen Vorraum nutzen, da einwandige Zelte nun einmal nur die eine Außenwand besitzen. Ihr müsst all euer Material also immer neben euch lagern.

Ein doppelwandiges Zelt baut sich weniger rasch auf und ist oft schwerer. Dafür bekommt ihr aber auch zwei Zelte: ein Innenzelt und ein Außenzelt. Das Innenzelt ist überaus atmungsaktiv und lässt sich gut lüften, das Außenzelt wiederum ist wasserdicht und schützt euch bei Regen. Auch könnt ihr einen Vorraum kreieren, um eure Ausrüstung außerhalb eures Schlafbereichs zu lagern.

Und welche Farbe sollte das Zelt haben?


Das mag euch weniger wichtig erscheinen (und in gewisser Weise stimmt das ja auch), aber abgesehen vom ästhetischen Aspekt kann die Farbe in einigen Situationen sehr wohl eine Rolle spielen. Im Sommer mögen dunkle Farben länger vor zu viel Sonnenlicht schützen, aber zugleich ziehen sie auch die Wärme magisch an und sorgen selbst am Vormittag rasch dafür, dass ihr nicht im Zelt bleiben wollt.

Zelte in helleren Farben werden bei Expeditionen gern gewählt, denn sie lassen mehr Licht nach innen durchscheinen, was gerade bei schlechtem Wetter ein Pluspunkt ist. Im Sommer lange ausschlafen ist aber nicht drin, denn im Zelt wird es schon sehr früh hell.

grünes Zelt

Das Zelt nach den Bedürfnissen auswählen


Zelte für Wanderungen mit Biwak


Ihr plant eine Wanderung in mehreren Etappen und wollt jeden Abend an verschiedenen Orten biwaken?

Wenn ihr solche Abenteuer nur gelegentlich plant und nur hier und da mal eine Nacht bei mildem Wetter im Freien verbringt, tut es ein 2-Jahrezeiten-Zelt. Ein einwandiges Zelt ist leicht, auch wenn das bei einem kurzen Ausflug weniger stark ins Gewicht fällt als bei einem langen Abenteuer. Ein Kuppelzelt bietet Komfort und ihr könnt bequem darin sitzen und mit eurem Zeltpartner Uno spielen. Ein Tunnelzelt wiederum trotzt gut dem Wind und schont auch noch euren Geldbeutel.

Wollt ihr hingegen auch außerhalb des Sommers zelten und habt vor Regen beim Biwak keine Angst, kommen die 3-Jahreszeiten-Zelte für euch infrage. Sie sind wasserdicht und solide. Ein doppelwandiges Zelt ist außerdem die bessere Lösung, da dieses gut belüftet ist und ihr bestens vor Nässe geschützt seid.

Biwakzelt

Hochwertige Zelte für Trekking und Bergsteigen


Trekking-Freunde, die gern tagelang durch die Natur wandern, sollten ein Auge auf die ultraleichten und kompakten Zelte werfen. Sie nehmen im Rucksack nicht so viel Platz weg und erhöhen den Komfort beim Wandern. Ein doppelwandiges 3-Jahreszeiten-Zelt schützt euch bei schlechtem Wetter und bietet einen hohen Schutz vor Nässe. Und da man beim Trekking nie so richtig weiß, wo man am Abend sein Zelt aufschlagen wird, solltet ihr zu einem selbsttragenden Zelt greifen, das ihr in wirklich jedem Gelände aufbauen könnt.

Die besten Marken fürs Gebirge findet ihr bei Glisshop


In unserem Onlineshop findet ihr Wanderzelte der besten Outdoor-Marken, aber auch Zubehör wie Reparaturkits und Zeltunterlagen. Eines ist sicher: Bei Glisshop gibt's alles, was ihr zum Wandern braucht.