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Crashpads zum Klettern: Leitfaden zur Auswahl und Nutzung

Wichtige Punkte

  • Wählen Sie einen Crashpad mit Zweischicht-Schaumstoff für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Dämpfung und Stabilität bei der Landung
  • Bevorzugen Sie eine Dicke von 8 bis 12 cm, abhängig von der Höhe der Boulder, die Sie klettern
  • Achten Sie darauf, dass das Crashpad über ein komfortables Tragesystem verfügt
  • Platzieren Sie das Crashpad unter dem gefährlichsten Zug und antizipieren Sie die Sturzrichtung
  • Kombinieren Sie mehrere Crashpads, um die Landefläche zu vergrößern und seitliche Stürze besser abzufangen
  • Überprüfen Sie den Untergrund unter dem Pad: keine Steine, Löcher oder instabilen Hänge
Crashpad mit Flaschenhalter

Entdecken Sie unsere Crashpads fürs Bouldern

Das richtige Crashpad sorgt für sichere Landungen beim Bouldern – egal ob bei niedrigen Blöcken, Quergängen oder höheren Passagen. Um Formate, Dicken und Tragesysteme zu vergleichen, sehen Sie sich unsere vollständige Auswahl an.


Was ist ein Crashpad?

Crashpads fürs Bouldern sind unverzichtbare Schutzmatten für das Outdoor-Bouldern. Sie bestehen aus Materialien wie hochdichtem Polyurethanschaum, verstärktem Polyester oder EVA-Schaum. Faltbar, leicht und einfach zu transportieren, dämpfen diese Aufprallmatten Stürze und bieten Sicherheit schon bei den ersten Versuchen.

Warum ein Crashpad beim Bouldern unverzichtbar ist

Beim Bouldern gehört der Sturz dazu. Ohne Schutzmatte kann eine unkontrollierte Landung schnell zu Verletzungen führen. Das Crashpad reduziert den Aufprall und minimiert das Risiko von Verletzungen, insbesondere an Sprunggelenken, Knien und Rücken.

Auch mit Spottern bleibt das Crashpad die Basis. Es schafft eine saubere und stabile Landefläche und ermöglicht ein entspannteres Klettern, ohne übermäßige Angst vor dem Fallen.

Wie ein Crashpad funktioniert

Ein dämpfendes Crashpad ist so konstruiert, dass es die Energie eines Sturzes aus einigen Metern Höhe absorbiert. Es kombiniert mehrere Schaumstoffschichten, meist in zwei- oder dreifacher Dichte, um den Aufprall optimal zu verteilen. Häufig besteht die obere Schicht aus festerem Material, das den Stoß aufnimmt, während die untere weichere Schicht die Energie verteilt. Ziel: Abfedern, stabilisieren, schützen.

Einige Modelle sind aufblasbar, was eine effektive Dämpfung bei deutlich geringerem Transportvolumen ermöglicht – ideal, um Gewicht zu sparen und dennoch sicher zu bouldern.

Die verschiedenen Arten von Crashpads

Taco (einteilig)

Ein Taco-Crashpad besteht aus einem durchgehenden Schaumstoffblock, der sich ohne Scharnier zusammenfalten lässt. Dadurch entsteht keine Unterbrechung in der Landefläche, was besonders auf unebenem Gelände vorteilhaft ist. Achten Sie darauf, es nur zum Transport zu falten, um Materialermüdung an der Biegestelle zu vermeiden.

Hinge / Bi-Fold (zweiteilig faltbar)

Ein Hinge-Crashpad besitzt zwei miteinander verbundene Paneele mit einem zentralen Scharnier, wodurch es sich für den Transport kompakt zusammenklappen lässt – praktischer als ein einteiliges Modell.

Verbessertes Hinge (optimiertes Scharnier)

Einige Hersteller optimieren das klassische Scharnier, etwa durch eine geneigte oder verstärkte Verbindung, um die Schwachstelle in der Mitte eines Hinge-Crashpads zu reduzieren.

Hybrid (Kombination aus Taco und Hinge)

Hybrid-Crashpads vereinen die einfache Faltbarkeit eines Hinge mit einer durchgehenden Schaumschicht über der Mittelnaht für besseren Schutz.

Tri-Fold (dreiteilig)

Das Tri-Fold-Design besteht aus drei Paneelen, die durch zwei Scharniere verbunden sind. Dadurch ist das Pad kompakter und ausgewogener beim Tragen auf dem Rücken während des Zustiegs.

Multi-Fold (mehr als drei Paneele)

Multi-Panel-Pads folgen dem Prinzip des Tri-Fold, bieten aber noch mehr Segmente, um ein besonders kompaktes Transportformat zu erreichen.

Aufblasbare Crashpads

Bei aufblasbaren Crashpads ersetzt eine aufblasbare Struktur den klassischen Schaumstoff, wodurch sich das Transportvolumen erheblich verringern lässt.

Modulare Pads

Modulare Pads bestehen aus mehreren separaten Elementen, die kombiniert werden können, um eine größere oder an das Gelände angepasste Landefläche zu schaffen.

Maxi-Crashpads

Diese Modelle bieten eine große Aufprallfläche und eine besonders starke Dämpfung – ideal für Quergänge, unebenes Gelände oder hohe Boulderprobleme.

Extra: das Zusatz-Trittpad

Einige Crashpads werden mit einem kleinen Zusatzpad geliefert, das als saubere Fläche dient, um die Straßenschuhe auszuziehen und die Kletterschuhe anzuziehen, ohne sie zu verschmutzen.

Leichtes und ergonomisches Crashpad mit Schultergurten


Den richtigen Crashpad fürs Bouldern auswählen

Größe und Aufprallfläche

Bevor Sie sich die Frage nach der idealen Größe stellen, sollten Sie verstehen, dass ein einzelnes Crashpad oft nur eine begrenzte Aufprallfläche bietet – besonders, wenn der Boulder Sie zu seitlichen Bewegungen zwingt. Bedenken Sie, dass Sie für maximale Sicherheit mehrere Crashpads kombinieren sollten. Wenn Sie nicht mehrere kaufen möchten, schließen Sie sich mit anderen Boulderern zusammen und legen Sie Ihre Pads zusammen, um eine großzügige Landefläche zu schaffen.

Dicke

Die Dicke liegt in der Regel zwischen 8 und 12 cm. Ein dünnes Crashpad eignet sich für niedrige Boulder oder als Zusatzpad. Ein dickeres Modell bietet mehr Sicherheit, sobald die Fallhöhe zunimmt.

Über 12 cm Dicke erreicht man eine sehr gute Dämpfung – je dicker das Pad, desto komfortabler ist die Landung. Die Stoßabsorption verbessert sich, allerdings steigt auch das Gewicht.

Schaumstoffdichte

Die Leistung eines Crashpads hängt nicht nur von der Dicke, sondern auch von der Dichte des Schaums ab, die meist in kg/m³ angegeben wird. Eine durchdachte zweischichtige Konstruktion reduziert den „Trampolineffekt“ und verbessert die Stabilität. Eine dichtere obere Schicht verhindert ein zu tiefes Einsinken, während eine weichere untere Schicht die Aufprallenergie besser verteilt.

Tragesystem

Das Tragesystem ist ein oft unterschätztes Kriterium. Draußen müssen Sie Ihr Pad häufig über längere Strecken tragen. Ein schweres, schlecht tragbares Crashpad wird schnell zur Belastung.

Achten Sie auf ein Modell mit gepolsterten Schulterträgern, Hüftgurt und seitlichen Griffen. Das Gewicht liegt je nach Format und Dicke meist zwischen 3 und 10 Kilogramm.

Materialqualität und Haltbarkeit

Der Außenstoff sollte abriebfest sein – Bouldergebiete sind selten sanft zum Material. Robuste Stoffe wie Cordura oder verstärkter Polyester sind besonders langlebig.

Prüfen Sie auch die Gurte, Schnallen und die Verschlüsse. Ein gut konstruiertes Crashpad lässt sich leicht transportieren und bleibt unterwegs sicher geschlossen.

Kleine Details mit großer Wirkung

Einige Modelle bieten praktische Extras wie eine rutschfeste Unterseite, wasserabweisende Materialien, Befestigungsmöglichkeiten für Schuhe oder Rucksack oder die Option, mehrere Crashpads miteinander zu verbinden.

Diese Details sind kein Muss, können aber den Komfort und die Sicherheit am Fels deutlich erhöhen.

Mehrere Crashpads nebeneinander


Wie man den Sturz richtig einschätzt

Bis zu welcher Höhe kann man sicher fallen?

Die dicksten Bouldermatten fangen Stürze aus bis zu 4 Metern Höhe ab. Doch selbst aus zwei Metern kann man sich verletzen – Crashpads ersetzen keine Umsicht und Vorsicht. Über 4 Meter wird das Risiko zu groß, und Crashpads bieten keinen ausreichenden Schutz mehr.

Wie fällt man richtig?

Auch wenn Sie nicht immer die Kontrolle über Ihren Sturz haben, lohnt es sich, einige Grundregeln zu beachten. Beim Bouldern sollte man vermeiden, steif auf den Fersen zu landen. Besser ist es, den Aufprall durch Beugen der Beine abzufedern und, falls nötig, mit einer Rückwärtsrolle die Energie abzuleiten. Das Crashpad dämpft den Aufprall, aber die richtige Landetechnik schützt zusätzlich Sprunggelenke, Knie und Rücken. Achten Sie auch auf das sogenannte „Bottoming Out“ – wenn Sie den Boden unter dem Pad spüren, ist die Dämpfungskapazität erreicht.

Wie platziert man ein Crashpad richtig am Boulder?

Das Crashpad richtig positionieren

Ein Crashpad sollte unter dem kritischsten Zug liegen – nicht einfach unter dem Kletterer im Allgemeinen. Planen Sie die Sturzbahn im Voraus, besonders bei seitlichen Bewegungen.

Ziel ist es, die Landung abzusichern, nicht wahllos eine Fläche zu bedecken.

Mehrere Crashpads kombinieren

Das Aneinanderlegen mehrerer Crashpads vergrößert die Schutzfläche – ideal bei Traversen oder unsicheren Landebereichen.

Das Übereinanderlegen mehrerer Pads kann die Stoßdämpfung verbessern, ist aber nicht immer optimal. Eine zu instabile Oberfläche kann beim Aufprall zu einem Ungleichgewicht führen, besonders auf unebenem Untergrund.

Umgang mit Löchern, Steinen, Gefälle und Kälte

Ein Crashpad auf unebenem Boden kann gefährlich werden. Prüfen Sie den Untergrund vor dem Klettern. Ein Stein unter dem Pad kann einen harten Punkt erzeugen, ein Loch kann das Sprunggelenk gefährden.

Auf Gefälle kann das Pad verrutschen – sichern Sie es ab oder stabilisieren Sie es mit einem zweiten Pad.

Bei Kälte wird der Schaumstoff härter, was die Dämpfung reduziert und die Landung weniger angenehm macht.



Sicherheit und Crashpads

Die Rolle der Spotter und richtige Reaktionen

Spotter sind nicht dazu da, den Kletterer „aufzufangen“. Ihre Aufgabe ist es, den Sturz zu begleiten und dafür zu sorgen, dass der Boulderer sicher auf dem Crashpad landet.

Das Crashpad übernimmt die Dämpfung, der Spotter hilft, die Landeposition zu steuern. Beide ergänzen sich – sie sind nicht austauschbar.

Welche Crashpad-Marken sind empfehlenswert?

Produkte renommierter Marken sind eine verlässliche Wahl. Snap, Black Diamond und Petzl bieten hochwertige Crashpads, die speziell für das Bouldern im Freien entwickelt wurden. Die Unterschiede liegen weniger in der Marke als im jeweiligen Modell. Snap etwa bietet mit dem Air Shock 1 ein aufblasbares Crashpad, das auf Kompaktheit und geringes Gewicht setzt. Petzl setzt auf einlagige Pads mit mehrschichtigem Schaumaufbau und teils patentiertem Faltsystem. Black Diamond wiederum überzeugt durch eine konsequente Nachhaltigkeitsstrategie und veröffentlicht regelmäßig Umweltberichte zur verantwortungsvollen Produktion.

Die richtige Wahl für das erste Crashpad

Für Einsteiger ist ein Standardmodell mit zweischichtiger Schaumstruktur, Buchfaltung und komfortablem Tragesystem eine ausgezeichnete Wahl. Es deckt die meisten Situationen ab und ist einfach zu handhaben.

Wichtige Punkte vor dem Bouldern

Ein Crashpad ersetzt keine Aufmerksamkeit. Es reduziert das Risiko, eliminiert es aber nicht. Wählen Sie ein passendes Modell, platzieren Sie es sorgfältig und achten Sie auf eine sichere Landefläche.

Beim Bouldern entscheiden oft Kleinigkeiten über die Sicherheit. Das Crashpad gibt Ihnen die Freiheit, neue Züge auszuprobieren – ohne dass jeder Sturz zur Gefahr wird.

Transport des Crashpads
Aufbau des Crashpads