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Wie wählt man die richtigen Nordic-Walking-Stöcke aus?


Das Nordic Walking basiert auf einer aktiven Vortriebsbewegung, bei der sowohl die Beine als auch der Oberkörper eingesetzt werden. Um diese Technik optimal zu nutzen, spielt die Wahl der Stöcke eine zentrale Rolle. Stocklänge, Art der Handschlaufen, Materialien und Griffqualität beeinflussen direkt die Kraftübertragung, die Regelmäßigkeit der Bewegung und den Komfort über längere Distanzen. Mit diesem Leitfaden möchten wir Ihnen helfen, die entscheidenden Kriterien zu verstehen, um Nordic-Walking-Stöcke zu wählen, die perfekt zu Ihrer Praxis passen.


Inhaltsverzeichnis



Nordic Walking See Berge



Funktion der Stöcke beim Nordic Walking

Beim schnellen Gehen dienen die Stöcke nicht nur als Stütze wie beim Wandern. Sie werden genutzt, um Vortrieb zu erzeugen und begleiten den Schritt aktiv nach vorne.

Auf dem Trail oder auf befestigten Wegen ermöglicht dieser Vortrieb eine gleichmäßige Belastung des gesamten Körpers. Die Stöcke helfen, ein konstantes Tempo zu halten und reduzieren gleichzeitig die muskuläre Ermüdung in den Beinen. Ein gutes Stockpaar trägt zudem dazu bei, die Muskulatur stärker zu aktivieren und die Gelenke zu entlasten, was die Bewegung effizienter und angenehmer macht.

Nordic-Walking-Stöcke sind so konzipiert, dass sie eine fließende, wiederholte Bewegung ermöglichen. Ihre Bauweise unterstützt das Öffnen der Hand am Ende des Schubs und das natürliche Zurückschwingen des Stocks nach vorn. Diese Technik basiert wesentlich auf dem ergonomischen Handschlaufen-System, das Nordic-Walking-Stöcke klar von Ski-, Wander- oder Trailrunning-Stöcken unterscheidet.



Die richtige Stocklänge beim Nordic Walking

Die Länge der Stöcke ist entscheidend, um ein dynamisches Gehtempo beizubehalten. Zu lange Stöcke behindern die Armbewegung und mindern den Vortrieb. Zu kurze Stöcke verringern die Effektivität der Abdrücke.

In der Praxis zeigt sich, dass viele Einsteiger mit zu langen Stöcken beginnen, was die Bewegung einschränkt und den Fortschritt hemmt. Die gängigste Faustregel lautet: Körpergröße in cm × 0,68. Das Ergebnis entspricht der optimalen Stocklänge.

Beispiel: Eine Person mit einer Körpergröße von 1,70 m sollte Stöcke mit etwa 115 cm wählen. Manche Sportler passen die Länge leicht an ihre Technik oder das Gelände an. Für Anfänger kann eine etwas kürzere Länge den Bewegungsablauf erleichtern und den Schub natürlicher machen.



Die Wahl der Stöcke je nach Leistungsniveau

Die Auswahl hängt auch vom Erfahrungsgrad ab. Ein Einsteiger bevorzugt ein einfaches, fehlerverzeihendes Modell, während Fortgeschrittene mehr Wert auf Präzision, geringes Gewicht und optimale Kraftübertragung legen.

  • Anfänger: Ein Modell aus Aluminium mit einer einfachen, bequemen Handschlaufe ist ideal, um die Technik unter guten Bedingungen zu erlernen.
  • Fortgeschrittene: Ein leichterer Stock aus Carbon oder Verbundmaterial verbessert die Kraftübertragung und den Komfort bei häufigem Training.
  • Intensive Nutzung: Ein besonders leichter, steifer Stock mit hochwertigen Handschlaufen sorgt für eine saubere Technik und maximale Effizienz.


Unterschied zwischen Carbon und Aluminium

Nordic-Walking-Stöcke bestehen in der Regel aus Carbon oder Aluminium. Jedes Material hat spezifische Eigenschaften, die das Handling und den Komfort beeinflussen.

Carbonstöcke sind bekannt für ihr geringes Gewicht und ihre Fähigkeit, Vibrationen zu dämpfen. Sie bieten hohen Komfort bei langen Trainingseinheiten, insbesondere auf ebenen Strecken mit gleichmäßigem Bewegungsrhythmus.

Aluminiumstöcke sind etwas schwerer, dafür robuster und widerstandsfähiger gegenüber Stößen und intensiver Nutzung. Sie sind eine zuverlässige Wahl für regelmäßiges Training, vor allem auf steinigen Wegen.

Verstellbare oder teleskopische Stöcke sind praktisch auf Reisen, beim Verleih oder wenn sich die Körpergröße noch verändert. Für regelmäßiges Training sind jedoch einteilige Modelle meist die bessere Wahl, da sie eine präzisere Bewegung und eine optimale Kraftübertragung ermöglichen.



Schlaufen oder Handschlaufen – welches System ist besser?

Beim Nordic Walking ist die Verbindung zwischen Hand und Stock entscheidend für eine effiziente Kraftübertragung. Daher sind die meisten Stöcke mit ergonomischen Handschlaufen ausgestattet.

Die Handschlaufen

Handschlaufen umschließen die Hand und ermöglichen es, kraftvoll abzudrücken, ohne den Griff ständig festzuhalten. Sie erleichtern das Öffnen der Hand am Ende der Bewegung und sorgen so für einen flüssigen Bewegungsablauf.


Handschlaufe Nordic-Walking-Stock Leki


Eine gut angepasste Handschlaufe ermöglicht eine effiziente Vortriebsbewegung und hilft, das Tempo zu halten – ein wesentlicher Faktor, wenn die Belastung über längere Zeit zunimmt.

Klassische Schlaufen

Klassische Schlaufen bieten zwar mehr Bewegungsfreiheit, übertragen die Kraft jedoch weniger effektiv. Daher werden sie beim Nordic Walking kaum verwendet, da die Sportart auf der aktiven Oberkörperarbeit basiert.



Bedeutung von Griffen, Spitzen und Gummipuffern

Der Griff sollte auch bei langen Einheiten angenehm in der Hand liegen. Materialien wie Kork oder technische Schäume reduzieren die Schweißbildung und verbessern den Halt.

Die Spitze sorgt für sicheren Halt auf Wegen und Trails. Sie verankert den Stock zuverlässig im Boden und gewährleistet so eine effektive Kraftübertragung. Meist besteht sie aus Hartmetall (Wolframkarbid).

Gummipuffer werden auf harten Untergründen wie Asphalt oder befestigten Wegen verwendet. Sie dämpfen Geräusche und verbessern die Bodenhaftung. Solche Strecken sind bei vielen Nordic Walkern sehr beliebt.

Gummipuffer sind Verschleißteile und sollten regelmäßig ersetzt werden, um eine gute Bodenhaftung zu gewährleisten – insbesondere auf harten Oberflächen, wo sie sich schneller abnutzen.



Häufige Fehler beim Nordic Walking

  • Zu lange Stöcke wählen: Dies behindert die Bewegung und verringert die Effizienz.
  • Handschlaufen falsch einstellen: Dies führt zu Ermüdung, da die Kraftübertragung ungleichmäßig wird.
  • Ungeeignete Gummipuffer verwenden: Die Bodenhaftung nimmt ab, und die Bewegung wird unpräziser.
  • Wanderstöcke statt Nordic-Walking-Stöcke nutzen: Sie ermöglichen keinen korrekten Vortrieb.


FAQ

Warum sollte man beim Nordic Walking Stöcke verwenden?

Die Stöcke erzeugen Vortrieb und aktivieren den Oberkörper. Sie verbessern außerdem Gleichgewicht und Stabilität auf unterschiedlichen Untergründen.

Wie benutzt man Nordic-Walking-Stöcke richtig?

Der Stock wird leicht hinter dem vorderen Fuß aufgesetzt, um nach hinten zu drücken. Die Bewegung erfolgt in natürlicher Kreuzkoordination: rechter Arm mit linkem Bein und umgekehrt. Am Ende des Schubs öffnet sich die Hand dank der Handschlaufe, um die Bewegung zu begleiten.

Kann man Wanderstöcke fürs Nordic Walking verwenden?

Wanderstöcke sind nicht dafür ausgelegt, den notwendigen Vortrieb zu erzeugen, und bieten keine optimale Kraftübertragung wie spezielle Nordic-Walking-Stöcke.

Sollten Nordic-Walking-Stöcke verstellbar sein?

Die meisten Modelle sind einsegmentige Stöcke, um eine präzise Kraftübertragung zu gewährleisten. Verstellbare Modelle existieren, sind aber in dieser Disziplin weniger verbreitet. Sie können jedoch praktisch sein für Reisen, Leihzwecke oder spezielle Anforderungen.


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